Staatskanzlei Luzern

Erneut gute Leistungsbilanz der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren im Kanton Luzern

    Luzern (ots) - Im Kanton Luzern konnte im Jahre 2006 die durchschnittliche Dauer der Stellensuche gegenüber dem Vorjahr bei verbesserter Arbeitsmarktlage erneut gesenkt und damit die Wie-dereingliederung beschleunigt werden. Die durchschnittliche Taggeldbezugsdauer konnte um fünf Tage auf 161 reduziert werden. Die durchschnittliche Bezugsdauer war damit 10 Tage tiefer als im Landesmittel.

    Im Vergleich zu 2005 sank im Kanton Luzern auch der Anteil der Leistungsbezüger, die in Langzeitstellensuche abrutschten. Während er im Landesmittel von 25.4 auf 23.3 Prozent zurückging, reduzierte er sich im Kanton Luzern von 22.4 auf 21.7 Prozent.

    Die durchschnittliche schweizerische Jahresarbeitslosenquote betrug im Jahr 2006 3.3% (2005: 3.8%). Dies entsprach ca. 131'000 arbeitslosen Personen in der ganzen Schweiz. Im Kanton Luzern betrug die Jahresarbeitslosenquote 2006 2.7% (2005: 3.1%) oder durch-schnittlich 5'100 arbeitslose Personen.

    Insgesamt richtete die Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern im Jahr 2006 ca. 155 Mio. Franken an Leistungen aus (2005: 168 Mio.). In den einzelnen Leistungsbereichen wurden im Jahr 2006 folgende Beträge ausbezahlt: Arbeitslosenentschädigung 123 Mio., Arbeits-marktliche Massnahmen (Kurse, Beschäftigungsprogramme usw.) 26 Mio., Kurzarbeitsent-schädigung 1.9 Mio., Schlechtwetterentschädigung 2.7 Mio., Insolvenzentschädigung 0.7 Mio.

    Im Bereich der Arbeitslosenentschädigung zahlte die Arbeitslosenkasse des Kantons Luzern im Jahr 2006 ca. 9% weniger an Taggeldleistungen aus als im Vorjahr. Hingegen nahmen die Kosten für arbeitsmarktliche Massnahmen im Jahr 2006 um ca. 13% zu. Dies ist u.a. darauf zurückzuführen, dass zur Erhaltung und Förderung der Vermittlungsfähigkeit der Ver-sicherten zusätzliche Anstrengungen notwendig waren.

    Die Auszahlungen in den übrigen Leistungsbereichen nahmen alle insgesamt ab. Die ausbe-zahlte Insolvenzentschädigung, eine Erwerbsausfallversicherung bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers, sank im Jahr 2006 gar unter den Betrag von einer Million Franken. Ein solch tiefer Wert wurde seit über zehn Jahren nicht mehr erreicht. Die ausbezahlten Beträge in den Leistungsbereichen Kurzarbeits- und Schlechtwetterentschädigung sowie im Bereich der Insolvenzentschädigung unterstreicht die vorzügliche Wirtschaftslage. Als Vorlaufsindika-toren zur zukünftigen Entwicklung der Arbeitslosigkeit unterstützen sie aber auch die zuver-sichtlichen Prognosen zur weiteren konjunkturellen Entwicklung.

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