Staatskanzlei Luzern

Wildschwein auf der Autobahnverzweigung Rotsee erlegt

Luzern (ots) - Am Montagabend musste aus Sicherheitsgründen auf der Autobahnverzweigung Rotsee ein Wildschwein erlegt werden. Das Tier hatte sich in einen Grünstreifen verirrt und den Verkehr gefährdet. Nachdem sich in den letzten Tagen Beobachtungen von Wildschweinen im Bereich der Autobahnverzweigung Rotsee (A2/A14) gehäuft hatten, konnte am Montagnachmittag der Einstand eines Tieres lokalisiert werden. Um die Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden, musste davon abgesehen werden, das Tier aus dem Gefahrenbereich zu treiben oder mit dem Narkosegewehr zu betäuben. Die Jagdbehörde erteilte deshalb die Abschussbewilligung. In Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt, der Verkehrspolizei und erfahrenen Jägern konnte das rund 35 Kilo schwere Wildschwein am Abend erlegt werden. Trotz umfangreichen verkehrstechnischen Massnahmen kam es nur zu geringen Störungen des Verkehrs. Die zunehmenden Beobachtungen von Wildschweinen entlang der Autobahn A 14 in den letzten Wochen zeigen, wie wichtig es ist, durch Wildtierkorridore, Grünbrücken oder andere wildtierspezifischen Bauten die einzelnen Teillebensräume wildlebender Säugetiere wieder miteinander zu verbinden. Die Grundlagen für entsprechende Massnahmen werden gegenwärtig erarbeitet. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Josef Muggli Dienststelle Landwirtschaft und Wald, Fischerei- und Jagdverwalter Tel.: +41/41/925'10'81 E-Mail: josef.muggli@lu.ch

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