Staatskanzlei Luzern

Tagung "Religiöse Vielfalt und der Religionsfrieden"

    Luzern (ots) - Das Zusammenleben der Religionen in einer freiheitlichen Gesellschaft wirft neue Themen auf. Die Tagung fragt nach den Bedingungen des friedlichen Zusammenlebens von unterschiedlichen Wahrheitsansprüchen der Religionen und nach der Rolle und dem Beitrag der christlichen Kirchen.

Die Professur für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht der Universität Luzern will auf einer gemeinsamen Tagung mit dem Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut (SPI) am 12. Mai 2007 Antworten auf folgende Fragen entwickeln:

    - Wie kann in einer Gesellschaft mit religiöser Vielfalt der Religionsfrieden institutionell gesichert werden?

    - Was muss eine pluralistische Gesellschaft von allen Religionsgemeinschaften verlangen, damit diese friedlich zusammenleben können?

    - Wo ist der Ort der Religionsgemeinschaften in einer freiheitlichen Gesellschaft?

    - Welche Anforderungen an die Rechtsentwicklung der Religionsgemeinschaften verlangt die moderne Gesellschaft?

    - Wie ist das Verhältnis des freiheitlichen Individuums zu seiner Religionsgemeinschaft?

    Aufgabe des modernen Verfassungsstaates ist der Dienst an der Friedensordnung. Frieden und Freiheit können in diesem Gesellschaftssystem nur gesichert werden, wenn alle Religionsgemeinschaften darauf verzichten, ihre Wahrheit mit Hilfe staatlicher Gewalt gesellschaftlich durchzusetzen.

Mitwirkende:

    - Prof. Dr. José Casanova, Soziologe, Lehrstuhl für Soziologie an der New School for Social Research, New York; Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin

    - Prof. Dr. Karl Gabriel, Theologe und Soziologe, Professur für Christliche Sozialwissenschaften an der Theologischen Fakultät Münster/Westfalen, Direktor des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften

    - Prof. Dr. Raimund Hasse, Professur für Soziologie/Organisation an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern

    - Dr. Daniel Kosch, Theologe, Generalsekretär der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz der Schweiz

  - Dr. Judith Könemann, Theologin und Soziologin, Leiterin des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts, St. Gallen

  - Prof. Dr. Adrian Loretan, Professur für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der Universität Luzern

    JournalistInnen sind herzlich eingeladen, Anmeldung an: kirchenrecht@unilu.ch

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt
Prof. Dr. Adrian Loretan
E-Mail: adrian.loretan@unilu.ch

Judith Lauber-Hemmig
Leiterin Kommunikation Universität Luzern
Tel: +41/79/755'27'75



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