Staatskanzlei Luzern

Luzerner Trendtage Gesundheit am 21. und 22. März im KKL Luzern - Schweizer Gesundheits-Gipfel zum Thema Notfallmedizin

    Luzern (ots) - Am kommenden Mittwoch und Donnerstag finden im Kultur- und Kongresszentrum Luzern die dritten Luzerner Trendtage Gesundheit statt. Im Zentrum stehen die Notfallmedizin und die Erstversorgung - angesichts der Schliessung von Spitälern und der Stadt-Land-Problematik ein hoch brisantes Thema.

    Das Schweizer Gesundheitswesen gilt als eines der besten weltweit. Trotzdem: Jedes Jahr erleiden in unserem Land 6'000 Menschen einen akuten Herzstillstand - und jede dritte Person stirbt daran bevor sie ins Spital eingeliefert wird. Was läuft falsch, dass diese Patienten die "Golden Hour" - die für die Lebensrettung so wichtige erste Stunde vom Auftreten des Notfalls bis zur Behandlung im Spital - nicht überleben? Findet sich darin eine der Folge von Spitalschliessungen und dem Mangel an Hausärzten? Hat, wer in ländlichen Gebieten und Bergregionen lebt, im medizinischen Notfall überhaupt Aussicht auf Rettung? Spitzenvertreter aus Spitälern, Medizin und Forschung sowie aus Politik und Wirtschaft werden dieser Frage am Luzerner Kongress aus verschiedenen Blickwinkeln auf den Grund gehen.

    Pascal Couchepin zum Thema Notfall- und Erstversorgung

    Am ersten Tag geht es um die Organisation der Notfall- und Erstversorgung in der Schweiz. Dabei werden zum Beispiel unser System mit jenem Hollands verglichen, Standards und Trends hinterfragt und beleuchtet. Eine zentrale Frage wird auch sein, in welcher Form und Qualität wir uns diesen medizinischen Bereitschaftsdienst - rund um die Uhr an 365 Tagen - leisten wollen und können. Gesundheitsminister Pascal Couchepin wird dazu persönlich seine Standpunkte darlegen.

    Doping: Überschreitung der "Schmerz-Grenze"

    Der zweite Kongresstag ist den Herz- und Kreislauferkrankungen gewidmet, den häufigsten Ursachen für medizinische Notfälle. Und auch das Thema Schmerz und Doping, das am 22. März nachmittags behandelt wird, steht im Zusammenhang mit der Notfallmedizin: Immer öfter wird in Beruf und Sport die "Schmerz-Grenze" überschritten, werden Medikamente eingenommen um die Leistung zu steigern und um Schwächen zu kaschieren - bis zum unweigerlichen Zusammenbruch. Zu diesen Themen werden am Forum renommierte Wissenschafter und Experten erwartet wie Professor Felix Mahler (Präsident CardioVascSuisse), Professor Bernhard Meier (Chefarzt Kardiologie, Universitätsspital Bern), Professor Ludwig Karl von Segesser (Direktor Herz- und Gefässchirurgie, Universitätsspital CHUV, Lausanne) oder die frühere DDR-Spitzenleichtathletin und Weltrekordhalterin Ines Geipel und der Schweizer Radprofi Rolf Järmann.

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