Staatskanzlei Luzern

Grossratskommission stimmt dem Mietvertrag für das Gebäude der alten Frauenklinik mit der Akademie für Medizinisches Training und Simulation sowie dem Sonderkredit für den Bau der S-Bahnstation Luzern Verkehrshaus zu

    Luzern (ots) - Die Kommission Verkehr und Bau (VBK) des Grossen Rates stimmt dem Grossratsbeschluss über die Genehmigung des Mietvertrages für das Gebäude der alten Frauenklinik mit der Akademie für Medizinisches Training und Simulation (B 167) einstimmig zu. Mit dem Grossratsbeschluss wird die private Sanierung und die erneute Nutzung des heute leerstehenden Gebäudes der alten Frauenklinik ermöglicht. Das Dekret über einen Sonderkredit für den Bau der S-Bahnstation Luzern Verkehrshaus (B 166) fand mehrheitliche Zustimmung. Der Sonderkredit für die S-Bahnhaltestelle erschliesst insbesondere das Verkehrshaus, aber auch ein grosses Einzugsgebiet für die Bahnnutzung. Die VBK hat die Vorlagen an ihrer Sitzung vom 2. März 2007 unt er dem Vorsitz von Josef Fischer (CVP, Triengen) vorberaten.

    Die Kommission teilt die Auffassung der Regierung, dass mit der Nutzung der alten Frauenklinik durch die neu gegründete Akademie für Medizinisches Training und Simulation interessante Perspektiven und eine zweckmässige Nutzung eines heute leerstehenden Gebäudes ermöglicht werden. Gleichzeitig wird der Kanton dadurch von der notwendigen Sanierung des Gebäudes entlastet. Die Lösung über einen Mietvertrag ist zweifelsohne zweckmässig, da damit auf eine definitive Entwidmung des Grundstücks im Herzen des Spitalareals verzichtet werden kann und zudem alle Optionen für künftige Erweiterungen erhalten bleiben. Die Kommission begrüsst es, dass das Kantonsspital vorhandene Raumbedürfnisse im geplanten Projekt abdecken kann. Hier gilt es allerdings zu vermeiden, dass letztlich höhere Kosten entstehen, als wenn der Kanton das Gebäude selbst sanieren würde.

    Die Haltestelle der S-Bahn beim Verkehrshaus basiert auf dem S-Bahnkonzept und ist - trotz beachtlicher Kosten - zweckmässig. Die Kommission bedauert zwar mehrheitlich, dass in Bezug auf die Fussgängerquerung der Kantonsstrasse keine bessere Lösung gefunden werden konnte, sieht aber, dass das Machbare realisiert wird. Positiv wird bewertet, dass der Bau sogar früher als ursprünglich geplant erfolgen und dafür ein ohnehin vorgesehener Betriebsunterbruch der SBB im Juli 2007 ausgenützt werden kann.

    Die Vorlagen werden für die Märzsession des Grossen Rates traktandiert.

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Josef Fischer
Präsident der Kommission Verkehr und Bau
Tel.: +41/41/933'13'10



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