Staatskanzlei Luzern

VLS-Generalversammlung in Horw: Gemeinden wollen bei Schulprojekten mitreden

    Luzern (ots) - Der Verband Luzerner Schulverwaltungen (VLS) wird das Projekt "Schulen mit Zukunft" aktiv begleiten. Insbesondere bei der Erprobung der Basisstufe pocht er auf eine systematische Überprüfung der Auswirkungen auf Lehrpersonen, Lernende, Infrastruktur- und Finanzbedarf. Dies erklärte VLS-Präsident Otto Troxler anlässlich der Generalversammlung, die am 9. Mai in Horw stattfand.

    Die Gemeinden tragen gegenwärtig mehr als drei Viertel der Kosten für die Volksschulen. Deshalb wollen sie bei "Schulen mit Zukunft" und weiteren Projekten mitreden und mitwirken. "Unsere Meinung soll in die Entscheidungsfindung einbezogen werden", forderte Otto Troxler, Gemeindeammann und Schulverwalter in Hildisrieden, vor den versammelten Schulverwalterinnen und Schulverwaltern. Der VLS plädiert zudem für mehr Spielraum der Gemeinden bei der konkreten Ausgestaltung der Volksschule. Von den Gemeinden erwartet er, dass sie solchen Spielraum auch wirklich nutzen. Die infolge rückläufiger Schülerzahlen frei werdenden Mittel seien nicht zwingend vollumfänglich wieder für die Bildung einzusetzen. Otto Troxler: "Die Gemeinden sollen entscheiden können, wohin dieses Geld fliesst." Sicher werde man mindestens einen Teil davon erneut für schulische oder schulnahe Zwecke verwenden.

    Ohne Gemeinden keine Zukunft

    Bildungsdirektor Anton Schwingruber machte sich in seinem Gastreferat für ein umfassendes Bildungsverständnis stark: "Bildung ist ein zusammenhängendes Gesamtsystem, und was im Kindergraten geschieht, hat Auswirkungen bis in die Berufs- und Hochschulbildung." Ins Projekt "Schulen mit Zukunft" würden die Gemeinden "bewusst und gewollt" einbezogen, versicherte Anton Schwingruber. denn "ohne die Gemeinden hat Schulen mit Zukunft keine Zukunft",

    Seit rund einem Jahr betreut der VLS den Geschäftsbereich 4 (Bildung und Kultur) des Verbandes Luzerner Gemeinden (VLG). Laut Jacqueline Kopp, Schulverwalterin in Meggen und VLG-Bereichsleiterin, ist diese neue Form der Zusammenarbeit gut angelaufen, "auch wenn wir noch auf der Suche nach den bestgeeigneten Abläufen sind". Der VLG beteiligt sich mit "Schulen mit Zukunft" erstmals an der Trägerschaft eines grossen Schulentwicklungsprojektes.

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