Staatskanzlei Luzern

Konsequenzen aus Pannen im Briefversand des Kantons gezogen

Luzern (ots) - Anfangs Jahr ist eine Wochentranche von Aufgeboten zur Fahrzeugprüfung nicht versandt worden. Die Ursachenanalyse ergab, dass nach einer Störung im Druckprozess irrtümlich nochmals der Druckauftrag der Vorwoche gestartet wurde. In der Folge erhielten etwa 900 Fahrzeughalter ein zweites Aufgebot, während etwa gleichviele neue Aufgebote nicht bearbeitet wurden. Mit sofort eingeleiteten Massnahmen konnte das Strassenverkehrsamt den Schaden jedoch begrenzen. Er beträgt etwa 30'000 Franken. Die Organisations- und Informatik-Dienste (OID) des Kantons, die im Auftrag des Strassenverkehrsamtes die Massensendungen (jährlich um die 600'000 Briefe) verarbeiten, haben den Fall genau analysiert. Es sind nun Massnahmen umgesetzt worden, mit denen solche Pannen vermieden werden können. So helfen beispielsweise erweiterte Qualitätschecks im Druckprozess sowie ausführliche Ausführungsbestätigungen allfällige Fehler frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Bei der zweiten fehlerhaften Auftragsbearbeitung ging es um eine kleine Anzahl von Rentenbescheinigungen der Luzerner Pensionskasse, bei denen ein falsches Doppel beigelegt war. Durch den Einbau einer maschinellen Kontrolle mit Barcode können zukünftig ähnlich Fehler ausgeschlossen werden. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Zentraler Informationsdienst, Staatskanzlei Luzern Tel. +41/41/228'60'00

Das könnte Sie auch interessieren: