Staatskanzlei Luzern

Halbzeit bei den Lärmschutz- und Instandsetzungsarbeiten an der A 2 in Emmen

Luzern (ots) - Die Lärmschutz- und Instandsetzungsarbeiten an der A 2 in Emmen kommen termingemäss voran. Im September 2004 wurde mit den Vorarbeiten begonnen, im September 2007 werden die Arbeiten abgeschlossen. Jetzt ist Halbzeit und ein Grossteil des Lärmschutzes bereits realisiert. Seit Herbst 2005 stehen 40 % der Lärmschutzwände. Im kommenden März werden die 4.5 Meter hohen Wände in der Mitte zwischen den Fahrbahnen gestellt. Damit erhöht sich die Fläche auf 30'000 Quadratmeter, was 75 % der geplanten Fläche entspricht. Die Wände zwischen den Fahrbahnen sind sehr wirksam, weil sie näher am Verkehr stehen als die Aussenwände. Ohne diese Wände könnten die geforderten Immissionsgrenzwerte nicht erreicht werden. Verkehrsverlegung auf die Fahrbahn Richtung Nord Wenn die Mittelwände installiert und die Kunstbauten im Mittelbereich instand gestellt sind, wird der Verkehr Ende April 2006 vierspurig auf die Fahrbahn Richtung Nord verlegt, so dass die Fahrbahn Richtung Süd erneuert und der vorgesehene Flüsterbelag eingebaut werden kann. Im Oktober 2006 wird fast der gesamte Verkehr aufgrund der erneuten Verkehrsumstellung auf dem neuen Flüsterbelag und zwischen den neuen Lärmschutzwänden fahren und damit der deutliche Rückgang der Lärmbelastung in Emmen erstmals spürbar werden. Ein Muster dieses Belages wurde auf der Normalspur Richtung Luzern unter der Überführung Rothenburgstrasse bereits im Herbst 2005 eingebaut. Aufwändige Winterbaumassnahmen Um die Bauzeit und damit die Verkehrseinschränkungen möglichst kurz zu halten, werden die Arbeiten im Winter nicht unterbrochen. Dies bedingt allerdings zusätzliche Massnahmen. Dazu zählen die zahlreichen provisorischen Einhausungen, die zurzeit auf der Autobahn stehen. Sie sind nötig, um die Instandsetzungs- und Abdichtungsarbeiten auf den Brücken wetterunabhängig ausführen zu können. Um auch im Winter unterbruchfrei arbeiten zu können, müssen zudem Beton und Bewehrung vorgeheizt, Schalungen isoliert, der Untergrund enteist, der Schnee geräumt und spezielle Beleuchtungen installiert werden. Die Arbeit trotz der grossen Kälte erfordert viel Einsatzwillen der Bauarbeiter vor Ort. Mehr Sicherheit dank Ausbau Anschluss Emmen Nord Die Autobahnausfahrt Emmen Nord ist seit Oktober 2005 um eine Spur erweitert und der Verkehr wird mit einer provisorischen Lichtsignalanlage auf der Rothenburgstrasse geregelt. Damit kann der gefährliche Rückstau der Ausfahrt Emmen Nord aus Richtung Luzern eliminiert werden. Die definitive Anlage kann erst nach dem Bau des neuen Autobahnanschlusses Rothenburg und nach der Umgestaltung des Anschlusses Emmen Nord in einen Halbanschluss erstellt werden. Retentionsfilterbecken für Nachreinigung des Strassenwassers Im Bereich Schaubhus entstehen zurzeit ein Sedimentationsbecken sowie zwei Filterbecken zur Nachreinigung des Strassenwassers von der Autobahn A 2, das bis heute direkt ins Heubächli fliesst. Es handelt sich dabei um eine mechanisch-biologische Anlage, die es ermöglicht, die im Strassenwasser enthaltenen Schmutzpartikel teils durch Absetzen (Sedimentation) und teils durch Filtration im bewachsenen Boden der Filterbecken zurückzuhalten. Die Anlage wird möglichst natürlich gestaltet und bepflanzt, so dass die Parzelle ökologisch aufgewertet wird. Die Bauarbeiten dauern bis Anfang Mai 2006. Die Anlage kann frühestens im Frühling 2007 nach vollständiger Bepflanzung in Betrieb genommen werden. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt: Projektleiter Thomas Reinhard Dienststelle Verkehr und Infrastruktur Tel. +41/41/318'11'36 Internet: http://www.a2-3.ch

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