Staatskanzlei Luzern

Diskussion über Dan Browns Sakrileg an der Universität Luzern: Das Sakrileg - Dichtung welcher Wahrheit?

    Luzern (ots) - Der Symbolforscher Robert Langdon aus Harvard wollte sich nach seinem Vortragsabend in Paris eigentlich mit Jaques Saunière, dem Museumsdirektor des Louvre treffen, doch dieser war nicht zum Treffen erschienen. Als Langdon dann nachts von der Polizei in seinem Hotelzimmer aufgesucht wird, erfährt er, warum aus dem Treffen nichts geworden ist. Saunière war zu diesem Zeitpunkt bereits tot, in seinem Museum erschossen, vor dem Bild der Mona Lisa von Leonardo da Vinci.

    Wie kommt es, dass in einer Zeit, wo uns Terrorismus und Klimakatastrophen bedrängen, Dan Browns Thriller über den weit in die Geschichte zurück reichenden Da Vinci Code zum Bestseller wird? Der handwerklich gut geschriebene Krimi allein kann es kaum sein. Verschwörungstheorien über das Opus Dei, den Gral und den Sohn von Jesus und Maria Magdalena wohl auch nicht. Was also könnte Fascinosum sein? Welche Wahrheit steckt hinter der Fiktion? Und was haben Fiktion und Wahrheit mit uns zu tun?

    Darüber diskutieren an der Universität Luzern am

    7. Februar 2006, 19 30-21 00 Uhr, Union, Löwenstrasse 16

    - Prof. Dr. Elisabeth Bronfen, Professorin für Englische und Amerikanische Literatur an der Universität Zürich

    - Prof. Dr. Wolfgang Müller, Professor für Dogmatik und Leiter des Oekumenischen Instituts an der Universität Luzern

    - Prof. Dr. Valentin Groebner, Prof. für Allgemeine und Schweizer Geschichte des Mittelalters und der Renaissance Leiter des Historischen Seminars der Universität Luzern

    - Prof. Dr. Markus Ries, Professor für Kirchengeschichte an der Uni Luzern und Rektor

    - Moderation: Dr. Erwin Koller, Journalist, Medienethiker und Gründer der Sternstunden von SF DRS

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
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