Staatskanzlei Luzern

Hochwasser - 1. Sitzung der Kommission für Beiträge aus Spendenmitteln

    Luzern (ots) - Die vom Regierungsrat eingesetzte Kommission zur Bearbeitung der aus dem Hochwasser entstandenen Härtefälle hat ihre Arbeit aufgenommen. Bereits sind 13 Gesuche um die Aus-richtung von Spendengeldern eingegangen. Die Kommission ist für die Verteilung der von der Glückskette/Caritas sowie dem Kanton zugegangenen Direktspenden (LUKB) verant-wortlich.

    Sie hat dabei festgestellt, dass mit den Kriterien der Glückskette flexible Beurteilungen von Härtefällen möglich sind. Bisher konnten mit einer Ausnahme noch keine Gesuche beurteilt werden, da der Restschaden jeweils noch nicht bekannt und demnach die resultierende Belastung für die Betroffenen noch offen ist. Bei einigen Betroffenen wird sich die Frage stellen, ob sie ohne Klarheit über die Höhe der Beiträge überhaupt investieren können. Diesbezüglich wird mit den Gemeinden Rücksprache genommen und nach Lösungen für eine Vorfinanzierung gesucht. Auch die Glückskette ist in speziellen Fällen bereit Finanzierungszusicherungen an Private zu leisten.

    Wie bereits früher kommuniziert, sind die Formulare für Gesuche um Beiträge der Glückskette und anderer Spendengelder bei den Gemeinden erhältlich. Die Gemeinden leiten die Gesuche an die Kommission weiter, die sie beurteilt. Beiträge können nur an die Restkosten ausgerichtet werden, welche nicht von Versicherungen, Elementarschadenfonds, Bund, Kanton, Gemeinden usw. getragen werden. Zudem wird ein Härtefall bei den Betroffenen vorausgesetzt. Beiträge werden dort ausgerichtet, wo die verbleibenden Restkosten für die Betroffenen nicht tragbar sind.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
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Kontakt:
Regierungsrätin
Yvonne Schärli-Gerig
Vorsteherin Justiz- und Sicherheitsdepartement
Für Auskünfte: 31. Oktober 2005 von 15 bis 16 Uhr
Tel. +41/(0)41/228'59'21



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