Staatskanzlei Luzern

Grossratskommission befürwortet Zusatzmiete der Hochschule für Wirtschaft

    Luzern (ots) - Die grossrätliche Kommission für Erziehung, Bildung und Kultur EBKK (Vorsitz Ruth Keller-Haas, FDP, Kriens) befürwortet grossmehrheitlich eine vom Regierungsrat beantragte Miete in der Überbauung Tribschenstadt, Luzern, für die Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Zentralschweiz. Die Standortwahl war nach eingehenden Abklärungen des Amts für Hochbauten und Immobilien an drei möglichen Standorten erfolgt. Die EBKK hatte zur Beratung neben dem Departementsvorsteher, Regierungsrat Anton Schwingruber, und Depapartementssekretär Hans-Rudolf Burri die Leiterin der Gruppe Hochschulen, Karin Pauleweit, und Kantonsbaumeister Urs Mahlstein eingeladen.

    Die EBKK hält die Begründung des Regierungsrates, dass die Zahl der Studierenden an der Hochschule weiter zunehme, so dass die Platzverhältnisse an den drei bisherigen Standorten nicht mehr ausreichen, für überzeugend. Zudem erfordere die Umstellung der Studiengänge an den Fachhochschulen auf das so genannte "Bologna"-Modell veränderte Unterrichtsformen, die zusätzliche Räume nötig machen. Die Kommission findet es weiter sinnvoll, dass gleichzeitig mit der Zumietung Tribschenstadt zwei flächenmässig kleinere Aussenmieten aufgegeben werden können, so dass die HSW künftig an den zwei grösseren Standorten Zentralstrasse und Tribschenstadt domiziliert sein wird. Die minimal vereinbarte Mietdauer von zehn Jahren ermöglicht nach Meinung der EBKK ein flexibles Reagieren auf allenfalls veränderte Studierendzahlen und Bedürfnisse.

    Die Kommission unterstützt die vom Regierungsrat vorgeschlagene Standortwahl, weil damit der Schulzweck erreicht werde und die Kosten geringer ausfallen als es bei einer Miete im Lake Front-Centers der Fall gewesen wäre, die von der Schulleitung der HSW favorisiert wurde. Für die Beibehaltung des Hauptgebäudes der HSW an der Zentralstrasse 9 spreche vor allem die zentrale Lage, die für einen profitablen Betrieb der Weiterbildungsangebote entscheidend sei. Sodann würden sich mit der allfälligen Errichtung der Universität im Postbetriebsgebäude durch die räumliche Nähe Synergien insbesondere in der Raumbelegung ergeben.

    Einzelne Votanten rügten die knappe Darstellung des Evaluationsprozesses in der Botschaft. Auch wurden kritische Vergleiche zwischen den Raumansprüchen und dem Anteil an Verwaltungspersonen dieser Schulstufe mit den Möglichkeiten und Verhältnissen der Volksschule gezogen. Der Eindruck einzelner Kommissionsmitglieder, dass sich die Sparmassnahmen vornehmlich auf der Volksschulstufe auswirkten, während der Hochschulbereich seine Stellung laufen ausbaue, wurde von der Departementsleitung zurückgewiesen.

    Die Beratung der Botschaft ist für die Juni-Session des Grossen Rates geplant.

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