Staatskanzlei Luzern

Kommission Planungsbericht Universität befürwortet Projektierungskredit ohne Gegenstimme

    Luzern (ots) - Die Kommission Planungsbericht Universität des Luzerner Grossen Rates hat am 18. April 2005 unter dem Vorsitz von Albert Vitali (FDP) die Botschaft des Regierungsrates "zum Entwurf von Beschlüssen über Sonderkredite für

    - die Projektierung des Umbaus des Postbetriebsgebäudes für die Universität Luzern und die Hochschule Luzern der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz sowie

    - die Miete und den Ausbau von provisorischen Räumen im ehemaligen Hotel Union und in weiteren Liegenschaften für die Universität Luzern" (B88)

beraten. Sie empfiehlt dem Grossen Rat ohne Gegenstimme, die beiden Sonderkredite zu bewilligen.

    In Anwesenheit der Regierungsräte Kurt Meyer und Anton Schwingruber sowie von Markus Ries, Rektor der Universität Luzern und Kantonsbaumeister Urs Mahlstein haben sich die Kommissionsmitglieder eingehend mit der Projektierungskreditvorlage und den Provisorien beschäftigt. Anlässlich eines Rundgangs verschaffte sich die Kommission zudem einen Eindruck vom Postbetriebsgebäude.

    Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat einen Projektierungskredit von 1,55 Millionen Franken für den Umbau des Postbetriebsgebäudes beim Bahnhof Luzern. Im Postbetriebsgebäude sollen die Universität und ein Teil der Pädagogischen Hochschule Luzern untergebracht werden. Bis zum Bezug des neuen Standortes im Postbetriebsgebäude benötigt die Universität Luzern Provisorien im ehemaligen Hotel Union und in weiteren Liegenschaften. Die Mietkosten von 7,28 Millionen Franken verteilen sich auf jährliche Tranchen von 80'000 Franken bis 1,9 Millionen Franken. Für den Ausbau der Provisorien, der aufgrund der kurzen Mietdauer auf ein Minimum beschränkt wird, werden 1,2 Millionen Franken benötigt.

    Die grossrätliche Kommission hat sich in den vergangenen Monaten bereits ausführlich mit den Themen Standort und Neubau der Universität befasst und die wesentlichen "Eckwerte" der Botschaft miterarbeitet.

    Die Kommission ist überzeugt, dass sich mit dem Kauf des Postbetriebsgebäudes und dem vorgeschlagenen Nutzungskonzept auch die Schulraumprobleme in der Agglomeration Luzern langfristig lösen lassen (Entlastung Kantonsschule Alpenquai, Raumbedarf PHZ). Die fachlichen, räumlichen und personellen Synergien sowie die Chancen, mit Dritten (KKL, Private) zusammenzuarbeiten, blieben ebenso unbestritten wie die Notwendigkeit, ein Wettbewerbsverfahren im Hinblick auf das Subventionsbegehren beim Bund, die detaillierte Kostenberechnung sowie die Bauprojektvorlage durchzuführen. Die Kommission ist mit dem vorgelegten Terminplan einverstanden. Insbesondere befürwortet sie den Kauf des Postbetriebsgebäudes erst nach der Volksabstimmung über den Neubau der Universität im November 2006 und im Hinblick auf den definitiven Subventionsentscheid des Bundes (Februar 2007).

    Die Kommission erachtet den Aufwand für die Mieten und den Ausbau der Universitätsprovisorien als gerechtfertigt. Sie unterstützt nachdrücklich die Absicht des Regierungsrates, bis zum Bezug des Postbetriebsgebäudes nur äusserst zurückhaltend in den Ausbau dieser Provisiorien zu investieren.

    Die Kommission empfiehlt dem Grossen Rat ohne Gegenstimme, die beiden Sonderkredite zu genehmigen. Der Rat wird die Botschaft in der Mai-Session beraten.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Albert Vitali
Vizepräsident Kommission Planungsbericht Universität
Tel. +41/(0)41/496'95'03

Regierungsrat Kurt Meyer
Finanzdirektor
Mittwoch, 20. 4. 2005 zwischen 11.00 und 11.45 Uhr
Tel. +41/(0)41/228'55'41



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