Staatskanzlei Luzern

Umfahrung von Horw fertig gestellt

Luzern (ots) - Mit der Inbetriebnahme der neuen Kantonsstrasse Horw (LU) - Hergiswil (NW) und des neuen A 2-Zubringers Süd ist die Umfahrung von Horw fertig gestellt. Die neuen Strassenabschnitte werden in der ersten Oktoberhälfte dem Verkehr übergeben. Beide neuen Strassenabschnitte sind Teil des Grossprojektes A 2-Erweiterungsbauten Kriens-Horw, dessen zentraler Teil, die Neugestaltung des Autobahnteilstücks zwischen Luzern und Hergiswil, dieses Frühjahr abgeschlossen wurde. Das neue rund einen Kilometer lange Strassenstück zwischen Hergiswil und Horw verläuft auf dem neuen Autobahntunnel Spier bis zum Kreisel Hinterbach in Ennethorw. Beim Wydenbachdelta, wo neu eine grosse naturnahe Fläche entsteht, wird auch die neue Kantonsstrasse in einem 150 Meter langen Tunnel geführt. Ab dem Kreisel Hinterbach führt die Strasse in den Zubringertunnel, der die Verbindung zum Kreisel Schlund in Kriens herstellt. Mit der neuen Strasse wird somit eine direkte Verbindung Hergiswil - Schlund Kriens - Allmend Luzern geschaffen. Horw wird vom bisherigen Durchgangsverkehr entlastet. Das neue Strassenstück wird am 4. Oktober 2004 dem Verkehr übergeben. Gleichzeitig kann auch der neu erstellte Rad-/Gehweg zwischen Ennethorw und Hergiswil in Betrieb genommen werden. Die alte Kantonsstrasse bleibt auf der Horwer Seite für die Anstösser benutzbar, entlang dem See wird die Strasse renaturiert. Wo früher Kantonsstrasse und Bahntrassee verliefen, entsteht im nächsten Jahr ein ufernahes Erholungsgebiet für Fussgängerinnen und Fussgänger. Am 11. Oktober schliesst sich die Inbetriebnahme des neuen Zubringers Süd an, der den südlichen Teil von Horw mit der Autobahn verbindet. Das neu erstellte Strassenstück führt im Bereich des Horwer Werkhofes als Fortsetzung der Kantonsstrasse über die Bahnlinie und den Kreisel Technikum ebenfalls in den Zubringertunnel. Herzstück des rund 350 Meter langen Strassenabschnittes ist die Brücke über die SBB-Linie in Ennethorw. Die Brücke mit einer Spannweite von 120 Metern ersetzt den bisherigen Niveauübergang. Da auf dieser Bahnlinie rund 120 Züge pro Tag verkehren, mussten vor diesem Bahnübergang jeweils lange Wartezeiten in Kauf genommen werden. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Franz Blättler Projektleiter A2/6 Süd Dienststelle Verkehr und Infrastruktur Tel. +41/41/288'91'56

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