Staatskanzlei Luzern

Kantons Luzern verlangt Verbesserungen im Fernverkehrsangebot

    Luzern (ots) - Der Kanton Luzern hat im Rahmen der Vernehmlassung zum Fahrplanentwurf 2005 bei den Schweizerischen Bundesbahnen für eine Verbesserung des Verkehrsangebots plädiert. Kritisiert werden insbesondere die teils unbefriedigende Anschlusssituation im Knoten Luzern und der Wegfall der stündlichen Schnellzugshalte in Zürich-Enge sowie die fehlende Anbindung Luzerns im internationalen Personenfernverkehr.

    Im Schreiben an die SBB wird bemängelt, dass die Einbindung von Luzern in den internationalen Personenfernverkehr der internationalen Bedeutung und der touristischen Entwicklung Luzerns in keiner Weise Rechnung trage. Die SBB werden erneut ersucht,  Massnahmen zu treffen, damit die direkte Einbindung Luzerns in das internationale Bahnangebot insgesamt verbessert werden kann.

    Beanstandet wird weiter, dass ab 2005 von Montag bis Freitag nur noch zwei direkte Verbindungen Luzern-Zürich-Enge am Morgen und zwei direkten Verbindungen Zürich-Enge-Luzern am Abend angeboten werden. Die Streichung des stündlichen Haltes Zürich-Enge der Interregio Verbindung zwischen Luzern-Zürich steht im Widerspruch zum nachgewiesenen Bedürfnis.

    Auf der Liste der Luzerner Begehren steht ferner ein zusätzlicher Schnellzug von Olten nach Luzern mit Halt in Sursee und Ankunft in Luzern um 06.15 Uhr, um die Anschlüsse am frühen Morgen Richtung Zürich zu gewährleisten. Eine zusätzliche Schnellzugsverbindung Luzern-Basel mit Ankunft in Basel zwischen 6.30 und 6.45 Uhr soll sicherstellen, dass Reisende vor 7.00 Uhr an ihrem Arbeitsplatz in Basel eintreffen. Ersatzlösungen werden für den Wegfall der heute zweistündlichen Halte der Gotthard B-Schnellzüge in Rotkreuz erwartet. Dadurch entfallen neun Verbindungen zwischen Luzern und Rotkreuz, was zu einer weiteren Angebotsverschlechterung führt und im Knoten Luzern die Anschlüsse verschlechtert. Beantragt wird zudem, dass der Interregio zwischen Luzern und Bern zusätzlich in Emmenbrücke anhält, womit in Emmenbrücke schlanke Anschlüsse zwischen den S-Bahnzügen der Seetallinie und dem Interregio hergestellt werden könnten.

    Das Schreiben an die SBB kann im Internet unter www.vif.lu.ch/index/oev.htm abgerufen werden.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
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Kontakt:
Walter Niklaus
Abteilungsleiter öffentlicher Verkehr, Verkehr und Infrastruktur
Tel. +41/41/318'11'41



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