Staatskanzlei Luzern

Bundesrat genehmigt Fachhochschule Zentralschweiz

Luzern (ots) - Der Bundesrat hat der Fachhochschule Zentralschweiz (FHZ) die unbefristete Genehmigung erteilt. Gleichzeitig berechtigt er sie, ihre bisherigen 12 Studiengänge in seinem Kompetenzbereich weiterhin anbieten zu dürfen. Der Bundesrat attestiert der FHZ ein qualitativ hoch stehendes und attraktives Angebot. Am 2. März 1998 hatte der Bundesrat den sieben Fachhochschulen unseres Landes eine bis Ende 2003 befristete Genehmigung erteilt. Dazu gehört auch die Fachhochschule Zentralschweiz (FHZ), die von einem Konkordat der sechs Zentralschweizer Kantone getragen wird. Sie setzt sich aus den Hochschulen für Technik und Architektur, für Wirtschaft, für Gestaltung und Kunst, für Soziale Arbeit sowie aus der Musikhochschule zusammen. Inzwischen zählt sie rund 2'600 Studierende in ihren Diplom-Studiengängen sowie über 800 Studierende in Nachdiplomstudien. Die vergangenen acht Jahre wurden vom Bundesrat als Aufbauphase der Fachhochschulen deklariert. Diese wurde geprägt durch die Überführung der früheren Höheren Fachschulen in den Status einer Hochschule. Damit verbunden war die Erfüllung eines anspruchsvollen erweiterten Leistungsauftrags. Nebst der Diplomausbildung haben diese Hochschulen seit einigen Jahren die zusätzliche Aufgabe, auch Weiterbildungen anzubieten, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung zu betreiben und Dienstleistungen für Dritte zu erbringen. Die Aufbauphase der Fachhochschulen wurde von der Eidg. Fachhochschulkommission intensiv begleitet. Die von diesem beratenden Organ des Bundesrates vorgenommenen und veranlassten Evaluationen der Organisations- und Führungsstruktur der FHZ sowie der Qualität ihrer Studiengänge haben inzwischen zu drei ausführlichen Berichten geführt. Sie dienten dem Bundesrat als Grundlage für die Verfügung, der FHZ nun eine unbefristete Genehmigung zu erteilen und sie gleichzeitig zu berechtigen, jene 12 Studiengänge weiterhin anzubieten, für deren Regelung der Bund zuständig ist. Der Bundesrat hält in seiner Verfügung fest, dass die FHZ ein überzeugendes Gesuch für die Genehmigungserneuerung eingereicht hat, einen grossen Einsatz bei der Umsetzung der bundesrätlichen Vorgaben zeigt und in der schweizerischen Fachhochschullandschaft durch eine besonders aktive Entwicklung auffällt. Die FHZ habe ein umfangreiches, qualitativ hochstehendes und attraktives Angebot an Studiengängen und verfüge über eine klare Struktur, die in der Aufbauphase gute Ergebnisse erzielt habe. Die Fachhochschule Zentralschweiz freut sich über das bundesrätliche "Weihnachtsgeschenk". Das gute Zeugnis des Bundesrats sind für die FHZ Ansporn, das Profil und die Positionierung der FHZ in der Hochschullandschaft weiter zu stärken. Der in den nächsten Jahren bevorstehenden Einführung bedarfsgerechter Bachelor- und Master-Studiengänge an der FHZ kommt diesbezüglich eine entscheidende Bedeutung zu. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Dr. Andreas Lauterburg Präsident des Fachhochschulrates FHZ Mobile: +41/79/422'91'20 Dr. Markus Hodel Direktor FHZ Tel. +41/41/228'42'41 (ab 14 Uhr)

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