Staatskanzlei Luzern

Lärmschutzmassnahmen Im Grosshof zeigen die prognostizierte Wirkung

Luzern (ots) - Die im Raum Grosshof, Kriens, an der Autobahn A 2 ausgeführten lärmtechnischen Sanierungsarbeiten zeigen die erwartete Wirkung. Die durch ein externes Expertenbüro vorgenommenen Messungen übertreffen gar teilweise die im Rahmen der Lärmsanierungsplanung erstellten Prognosen. Der Abschnitt Grosshof der A 2 gilt somit gemäss den Vorschriften der Lärmschutzverordnung als saniert. Nach Fertigstellung der Lärmschutzmassnahmen an der Autobahn A 2 im Gebiet Grosshof, Kriens, war das projektunabhängige Ingenieurbüro Aegerter & Bosshardt, Basel, mit den lärmtechnischen Abnahmemessungen beauftragt worden. Mittels einer gross angelegten Messkampagne (15 Kurzzeit- und 4 Langzeitmessungen) wurden die heutigen Lärmbelastungen im Untersuchungsperimeter ermittelt und mit den Messergebnissen aus der Zeit der Lärmsanierungsplanung im Jahr 1997 verglichen. Die messtechnisch festgestellten Lärmreduktionen liegen mit 5 bis 13 Dezibel nicht nur in einem deutlich wahrnehmbaren Bereich, sie übertreffen teilweise auch die ursprünglichen Annahmen. Nach der Lärmsanierung befinden sich nun nahezu alle Gebäude, die im Jahre 1997 durch die A 2 Immissionsgrenzwertüberschreitungen aufwiesen, unterhalb der Immissionsgrenzwerte. Die Gesamtwirkung des Sanierungsprojektes beträgt bei rund 75 Gebäuden 5 bis 9 Dezibel und bei rund 30 Gebäuden mehr als 10 Dezibel. Bei den Lärmschutzmassnahmen wurde auch die künftige Verkehrsentwicklung einkalkuliert. Zwischen dem heutigen Verkehr und diesem Prognoseverkehr besteht eine lärmtechnische Reserve, die bei gleich bleibendem Schwerverkehrsanteil einer Wachstumsreserve von rund 25 Prozent entspricht. Die lärmtechnische Sanierung im Gebiet Grosshof besteht aus einem akustisch vollständig geschlossenen Lärmschutzbauwerk als Verlängerung des Sonnenbergtunnels, drei bis fünf Meter hohen Lärmschutzwänden und -wällen entlang des Trassees sowie Lärmschutzwänden auf den Kunstbauten. Die verbesserte Wirkung ist u.a. darauf zurückzuführen, dass im Ausführungsprojekt weitergehende Massnahmen realisiert wurden. So wurden zum Beispiel die Lärmschutzwände auf der Grosshofbrücke erhöht und die Schläge bei den Fahrbahnübergängen vollständig eliminiert. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Otto Noger Projektleiter Verkehr und Infrastruktur Tel. +41/41/318'19'75

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