Staatskanzlei Luzern

LUGA: Landwirtschaft und Gesundsheitsförderung spannen zusammen

    Luzern (ots) - Unter dem Titel "RONDOME GUET" treten die Kantonale Stelle für Gesundheitsförderung Luzern und der Bäuerinnen- und Bauern Verband Luzern an der LUGA vom 25. April bis 4. Mai 2003 gemeinsam auf.

    "RONDOME GUET" - Die Ausstellung will das LUGA-Publikum ins Reich der Sinne eintauchen lassen. Sie soll die Sinne öffnen für die unzähligen kleinen Ereignisse und Empfindungen aus der natürlichen Mitwelt. Das Leben in und mit der Natur bietet vielerlei Anregungen für eine gesunde und umweltverträgliche Lebensweise. Mit einer Ausstellung, welche die Kreativität und Spielfreude der Besucher herausfordert, wollen der Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverband und die Kantonale Stelle für Gesundheitsförderung auf diese Zusammenhänge aufmerksam machen.

    Nicht nur beim Essen verhelfen die Sinne zu einem tiefen Wohlbefinden, sie sind auch eine wichtige Hilfe bei der Auswahl qualitativ guter und gesunder Lebensmittel. Dabei spielen die Zusammenhänge von Ernährungsverhalten, Landwirtschaft und Umwelt eine wichtige Rolle. Essen ist weit mehr als nur eine Lebensnotwendigkeit: Essen ist Gestaltung für alle Sinne.

    Liebe geht durch die Nase

    Gerüche beeinflussen unsere Lebensentscheidungen, sogar die Partnerwahl. Das behauptet zumindest die Wissenschaft. Gerüche wecken Erinnerungen in uns; ein Parfum versetzt uns in die Ferien, ein Bonbon in die Kindergartenzeit. Die "Duftdatenbank" in unserem Hirn kann Hunderte von Düften in Millisekunden abrufen und so sofort Entscheidungen fällen.

    Die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen

    Die Sinne empfangen die verschiedensten Signale aus der Innen- und Aussenwelt; die Instrumente dazu sind die Sinnesorgane. Erst, was wir mit unseren verschiedenen Sinnen wahrgenommen haben, können wir mit dem Verstand begreifen. Das Zusammenspiel aller Sinne ist die Voraussetzung für ein sensibles Bewusstsein für unsere Umwelt und für unsere Mitmenschen.

    Fühlen, riechen, schmecken, hören und sehen sind grundlegende Voraussetzungen für eine kreative Lebensgestaltung.

    Es riecht nach Mist

    Für die Entfaltung der Sinne reicht das Besichtigen von Ausstellungsgegenständen allein nicht aus. Ausprobieren ist deshalb dringend empfohlen, und die Ausstellung "RONDOME GUET" ermöglicht das ausgeprägt. Dass unsere Sinne durch Kopflastigkeit, durch ständige akustische und optische Ablenkung einerseits überfordert sind und anderseits verkümmern, ist eine Folge unseres Lebensstils. Wissen wir noch, wie es ist, sich im Gleichgewicht zu üben, wie Heu duftet, wie Mist riecht, wie ein Rüebli aus unserer Region schmeckt? Warum haben wir vergessen, welche Nahrungsmittel Saison haben und bei uns wachsen? Die Ausstellung "RONDOME GUET" liefert die Antworten. Die regionale Vielfalt der Lebensmittel ist eine wesentliche Bereicherung des Lebens, genau so, wie Sprache, Musik, Religion, Architektur oder lokale Feste Bestandteile einer lebendigen Kultur sind. Zu ihr gehören auch die regionaltypische Landwirtschaft und die Landschaftsgestaltung.

    Einladung zur Entfaltung der Sinne an der LUGA

    Beim gemeinsamen Balancespiel werden die verschiedenen Gleichgewichte und die Bewegungen entdeckt. Die Duftblume ermöglicht das Wahrnehmen unterschiedlicher Gerüche. In einem Wettbewerb können die Besuchenden ihr Wissen testen. Und die optische Scheibe, deren Linien ineinander laufen, wenn man sie dreht. Daneben kann eine lebensgrosse Nahrungsmittelpyramide besucht werden und an einer Sandwichbar kann man sich mit einheimischen Köstlichkeiten verpflegen. Die kantonale Stelle für Gesundheitsförderung und der Bäuerinnen- und Bauernverband zeigen an der LUGA, dass das bewusste Erleben der Sinne neue Freude, Spass, Energien und Kräfte weckt und damit eine wichtige Quelle zur Erhaltung der eigenen Gesundheit ist.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Kantonale Stelle für Gesundheitsförderung
Meyerstrasse 20
Postfach
6000 Luzern 11
Tel.      +41/228'60'89
Fax        +41/41/228'67'33
E-Mail: gf@lu.ch



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