Staatskanzlei Luzern

Strassenverkehrszählungen 2002: Verkehrswachstum von 2.3 Prozent in der Agglomeration Luzern

Luzern (ots) - Im Zählkordon der automatischen Strassenverkehrszählungen rund um die Agglomeration Luzern hat der Verkehr im Jahr 2002 im Vergleich zum Vorjahr um 2.3 Prozent auf rund 232'000 Fahrzeuge pro Tag zugenommen. Die Zuwachsrate bewegt sich damit im Durchschnitt der letzten Jahre. Ausserhalb der Agglomeration ist kein eindeutiger Trend erkennbar. Aufgrund der Steigerung um rund 3 Prozent bei den Verkäufen von Passepartout-Abonnementen im letzten Jahr kann davon ausgegangen werden, dass der öffentliche Verkehr seine Marktstellung im Vergleich zum Individualverkehr gehalten oder leicht verbessert hat. Der Zählkordon umfasst alle wichtigen Strassenachsen rund um die Agglomeration Luzern. Seit 1990 wird hier ein durchschnittliches jährliches Verkehrswachstum von rund 2.3 Prozent registriert. Früher lag es noch deutlich höher. Auf den Autobahnen wurde ein gegenüber dem Durchschnitt der letzten Jahre unterdurchschnittliches Wachstum von 1.5 Prozent auf der A 2 und von 2.7 Prozent auf der A 14 gezählt. Der Durchschnitt der letzten Jahre betrug rund 2.5 Prozent auf der A 2 und 3.5 Prozent auf der A 14. Die Wachstumsrate der Autobahn A 14 widerspiegelt die wachsende Bedeutung der Verkehrsachse Luzern-Zug. Das höchste Verkehrsaufkommen aller Strassen weist mit durchschnittlich 84'630 Fahrzeugen pro Tag der Reussporttunnel der A 2 auf. Das Verkehrsaufkommen auf den Kantonsstrassen entwickelte sich unterschiedlich. Starke Zunahmen waren in Ebikon Zentrum und am Seetalplatz mit 3.1 Prozent bzw. 2.6 Prozent zu verzeichnen. Dagegen blieb das Verkehrsaufkommen auf der Seebrücke in Luzern mit 43'681 Fahrzeugen pro Tag praktisch konstant. Im Entlebuch war in Schüpfheim eine Zunahme von 1.1 Prozent, in Wolhusen Markt dagegen eine Abnahme von 1.2 Prozent zu verzeichnen. Eine Abnahme von 2.8 Prozent registrierte auch die Zählstelle in Gettnau, nachdem der Verkehr im Vorjahr überdurchschnittlich stark gewachsen war. Überraschend sind die Zählresultate des Schwerverkehrs auf der A 2 mit einer Abnahme um rund 3 Prozent, während er auf der Autobahn A 14 um rund 1 Prozent zugenommen hat. Eine mögliche Erklärung ist, dass die Nutzfahrzeuge dank der Einführung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) besser ausgelastet werden. Auf den Kantonsstrassen konnten mit der Einführung der LSVA bis heute keine markanten Verkehrsumlagerungen im Schwerverkehr festgestellt werden. Die Unterlagen zu den Auswertungen der Strassenverkehrszählung 2002 können im Internet (www.lu.ch/vta/index/verkehrsentwicklung) eingesehen oder beim Verkehrs- und Tiefbauamt bestellt werden. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Ernst Schmid Gesamtverkehrskoordinator Verkehrs- und Tiefbauamt des Kantons Luzern Tel. +41/41/318'19'74

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