Staatskanzlei Luzern

Grossrätliche Kommission befürwortet erweiterte Unterstützung der Familien

    Luzern (ots) - Die grossrätliche Kommission Gesundheit, Arbeit und soziale Sicherheit (GASK) hat sich in ihrer Sitzung vom 14. März 2003 unter dem Vorsitz ihres Präsidenten Urs Thumm (SP, Emmen) in Anwesenheit von Regierungsrat Dr. Markus Dürr mit der Unterstützung der Familien befasst.

    Beraten wurde die Botschaft des Regierungsrates über eine Standesinitiative für die Neuordnung der Familienzulagen, zu deren Ausarbeitung der Regierungsrat vom Grossen Rat am 22. Januar 2002 beauftragt wurde. Mit dieser Standesinitiative sollen die eidgenössischen Räte ersucht werden, gesetzliche Rahmenbedingungen für die Unterstützung von  Familien, Alleinerziehenden sowie Kindern durch eine gesamtschweizerisch einheitliche Regelung der Familienzulagen und ergänzenden Leistungen für bedürftige Familien und Kinder im Sinn des Modells der Eidgenössischen Koordinationskommission (EKFF) zu schaffen. Die Kommission stimmte der Standesinitiative mit grossem Mehr zu.

    An der gleichen Sitzung hat die GASK die regierungsrätliche Botschaft über eine Anpassung der Familienzulagen beraten. Diese sieht vor, dass aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre und der Entwicklung der Familienzulagen in anderen Kantonen, die im Kanton Luzern mindestens auszurichtenden Familienzulagen in den nichtlandwirtschaftlichen Berufen, ausgenommen die Geburtenzulage, auf den 1. Juli 2003 erhöht werden sollen. Es ist vorgesehen, die Zulage für Kinder bis zum vollendeten 12. Altersjahr von 165 Franken auf neu 180 Franken, die Zulage vom 12. bis zum vollendeten 16. Lebensjahr von 195  auf 200 Franken und die Ausbildungszulage vom 16. bis zum 25. Lebensjahr von 225 auf 230 Franken zu erhöhen. Die Kommission stimmte der Erhöhung der Familienzulagen im vom Regierungsrat geplanten Umfange einstimmig zu.

    Die GASK, die sich unter anderem mit Themen aus dem Sozialbereich beschäftigt, ist sich der gesellschaftlichen Bedeutung der Unterstützung der Familien, Alleinerziehenden und Kinder bewusst und erachtet die geplanten Massnahmen als nötig und angemessen.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Urs Thumm
Präsident GASK
Tel.      +41/41/445'39'34
E-Mail: thummur@swissonline.ch



Weitere Meldungen: Staatskanzlei Luzern

Das könnte Sie auch interessieren: