Staatskanzlei Luzern

Zwei Fälle Meningokokken-Meningitis an der Kantonsschule Alpenquai

    Luzern (ots) - Am vergangenen Mittwochabend um 21.00 Uhr wurde ein Schüler der Kantonsschule Alpenquai mit Verdacht auf Meningokokken-Meningitis ins Kinderspital Luzern eingeliefert. Die Untersuchungen haben ergeben, dass der Schüler tatsächlich an Meningokokken-Meningitis erkrankt ist.

    Am Donnerstag hat der Schularzt bei der Schulklasse eine Antibiotika-Prophylaxe durchgeführt. Am gleichen Tag wurde bei einem weiteren Schüler derselben Klasse, der dem Unterricht wegen Krankheit ferngeblieben ist, auch Meningokokken-Meningitis diagnostiziert.

    Der erste betroffene Schüler wird noch auf der Intensivstation des Kinderspitals Luzern betreut. Der zweite Schüler ist auf dem Weg der Besserung.

    Neben der Antibiotika-Prophylaxe werden heute Freitag die Schüler der ganzen Klasse und die betroffenen Lehrer durch den Schularzt gegen Meningokokken-Meningitis geimpft .

    Weil beide erkrankten Schüler Mitglied beim Sportclub Kriens sind, wurde sicherheitshalber die Antibiotika-Prophylaxe auf Spieler und Trainer des Sportklubs ausgeweitet.

    Bis heute abend haben alle Schüler und Lehrer der betroffenen Klasse sowie die Angehörigen der beiden kranken Schüler die Antibiotika-Prophylaxe erhalten und sind auch gegen Meningokokken-Meningitis geimpft.

    Dank der Vorbeugemassnahmen bei den Kontaktpersonen besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Durch die Impfung werden auch neue Spätfälle verhindert.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
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Kontakt:
Kantonsärztin Dr. A. Marty-Nussbaumer
Mobile: +41/79/742'14'59

Für medizinische Auskünfte für Direktbetroffene: Prof. Schubiger oder
Dr. Berger vom Kinderspital Luzern, Tel. +41/79/340'56'81.



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