Staatskanzlei Luzern

Oekumenische Notfallseelsorge im Kanton Luzern

    Luzern (ots) - Auf den 1. Januar 2002 statrteten die drei Landeskirchen das gemeinsame Projekt "ökumenische Notfallseelsorge. Zur Unterstützung der Rettungskräfte wurde ein Pikettdienst aufgebaut. Der Sanitätsnotruf 144 kann rund um die Uhr zwei SeelsorgerInnen alarmieren. Deren Aufgabe ist die seelsorgerische und psychologische Erstbetreuung.

    Im Lauf des Jahres wuchs das Team auf 24 SeelsorgerInnen aus der katholischen und der reformierten Kirche an. Dieser Dienst wird finanziell einerseits vom Kanton, anderseits von den Landeskirchen getragen. Das Engagement in der Notfallseelsorge leisten die Seelsorgerinnen und Seelsorger neben ihren alltäglichen Aufgaben.

    In diesem ersten Jahr wurde die Notfallseelsorge zu 23 Einsätze gerufen. Dies ist insofern eine stattliche Zahl, als in den ersten drei Monaten des Jahres kein Einsatz zu leisten war. Es scheint, als habe es eine gewisse Zeit gebraucht, bis das Angebot der Notfallseelsorge unter den Rettungskräften bekannt und als sinnvoll erlebt wurde.

    Das Schwergewicht der Einsätze lag einerseits bei der Betreuung von Unfallbeteiligten, anderseits wurden SeelsorgerInnen von der Polizei zur Unterstützung gerufen, wenn eine schwierige Todesnachricht überbracht werden musste. Der Vorteil der SeelsorgerInnen ist, dass sie bleiben können, wenn die Rettungskräfte gehen müssen.

    Im November 2002 fand ein erster zentralschweizerischer Einführungskurs statt. Es ist geplant, sich bei Grossereignissen über die Kantonsgrenzen hinaus gegenseitig zu unterstützen. Für das kommende Jahr liegt der Schwerpunkt neben den eigentlichen Einsätzen bei der Aus- und Weiterbildung des Teams.

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