Staatskanzlei Luzern

Das Europa Forum Luzern thematisiert die aktuellen Dossiers

Schweizer Europapolitik auf dem Prüfstand

    Luzern (ots) - Das Europa Forum Luzern greift die aktuelle Europapolitik der Schweiz auf. Im Mittelpunkt stehen die Frage der Inneren Sicherheit sowie das Thema der europäischen Finanzplätze im Wettbewerb. Erstmals wird ein Gastland das Programm bereichern. Norwegen bringt dabei direkte Erfahrungen zum Dossier 'Schengen' und 'Dublin' ein. Der Anlass mit einem zweitägigen Symposium und einer öffentlichen Veranstaltung findet am 23./24. Oktober in Luzern statt.

    Der von der Schweiz für die nähere Zukunft eingeschlagene der Weg bilateralen Beziehung mit der EU ist für das Europa Forum Anlass, wiederkehrend Rechenschaft über dessen Stand sowie die Entwicklungen innerhalb der EU abzulegen. Mit einer Tour d'Horizon wird dem interessierten Publikum Gelegenheit geboten, sich alljährlich einen aktuellen Überblick über Standpunkte und Perspektiven der Partnerschaft Schweiz - Europa zu verschaffen. Dieses Jahr übernehmen diesen Part Staatssekretär Franz von Däniken,  der Direktor von economieuisse Rudolf Ramsauer sowie Hannes Farnleitner, Mitglied des Konvents zur Zukunft der EU.

    Der zweite Teil des Symposiums ist dem Thema Europäische Finanzplätze gewidmet. In diesem Rahmen wird sowohl auf die auf dem Markt zu beobachtenden Strukturveränderungen als auch den damit verbundenen Standortwettbewerb eingegangen.

    Unter der Leitung von Professor Peter Nobel, Universität St. Gallen, werden integrationspolitische Fragen, wie der Schutz der Privatsphäre, der automatische Informationsaustausch, die unterschiedliche Handhabung der Identifikation der wirtschaftlich Berechtigten und die grenzüberschreitende Zinsbesteuerung in Europa diskutiert. Teilnehmer sind u.a. der luxemburgische Minister für den Staatshaushalt und die Justiz, Luc Frieden, weiter Kurt Hauri, Präsident der Bankenkommission, Urs Roth, Direktor Bankiervereinigung sowie ein Vertreter der EU-Kommission. In einer Keynote wird der US-amerikanische Botschafter in der Schweiz, Mercer Reynolds, die Finanz- und Steuerbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA erörtern.

    Beim Thema Innere Sicherheit am Donnerstag 24. Oktober stehen die Abkommen von Schengen und Dublin im Zentrum. Justiz- und Polizeiminister Dørum aus Norwegen sowie Bundesrätin Ruth Metzler werden über die Erfahrungen bzw. die Perspektiven im Zusammenhang mit den Abkommen von Schengen und Dublin referieren. Diskussionsschwerpunkt ist die verstärkte Zusammenarbeit der Schweiz mit der EU in den Bereichen Justiz und Polizei sowie Asyl und Migration bei einer Assoziierung der Schweiz an die erwähnten Abkommen. Zusammen mit Spitzenvertretern des Bundes werden Bundesparlamentarier und Vertreter von Kantonsregierungen über das Pro und Kontra debattieren.

    Die öffentliche Veranstaltung schliesslich befasst sich mit den Perspektiven des Wirtschaftsstandortes Europa aus verschiedenen Blickwinkeln. Es referieren und diskutieren Bundesrat Pascal Couchepin, der österreichische Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, die norwegische Staatssekretärin Elsbeth Tonstad sowie Swiss-Präsident Peter Bouw.

    Das Europa Forum will zudem künftig einen internationalen Akzent in Form eines Gastlandes setzen. In diesem Jahr ist es das EWR-Land Norwegen. Gespannt sein darf man auf den Erfahrungsbericht zum Thema Schengen und Dublin. Möglichkeiten zur Begegnung werden ausserdem an den kulturellen und wirtschaftlichen Rahmenveranstaltungen geboten.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Europa Forum Luzern
Dr. Christof Wicki
Tel. +41/41/220'16'76
Detailinfos unter: www.europa-forum-luzern.ch



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