Staatskanzlei Luzern

Optimierter Lärmschutz an der A 2 in Emmen

    Luzern (ots) - Vom 17. Juni  bis 18. Juli 2002 liegt das Projekt für die lärmtechnische Sanierung und Instandsetzung des Autobahnabschnittes Riffig - Reussegg in Emmen, Ebikon und Luzern öffentlich auf. Das Projekt wurde gegenüber dem Auflageprojekt im Jahre 1998 gestützt auf die neusten Verkehrsprognosen optimiert.

    Das Projekt umfasst neben der lärmtechnischen Sanierung der Nationalstrasse A 2 auch die Instandsetzung der Kunstbauobjekte, des Trasses und der technischen Ausrüstung auf diesem Autobahnabschnitt.

    Da die umfangreichen Lärmschutz- und Instandsetzungsarbeiten an der A 2 nördlich von Luzern gemäss Beschluss des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) auf frühestens Anfang 2004 (nach Fertigstellung der A 2-Arbeiten südlich des Sonnebergtunnels) begonnen werden dürfen, wurde das Projekt basierend auf den neusten Verkehrsprognosen überprüft und entsprechend geändert und ergänzt. Das überarbeitete Ausführungsprojekt weist mehr und teilweise höhere Lärmschutzwände auf und es wird zusätzlich ein lärmabsorbierender Belag vorgesehen. Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.a2-3.ch ab 17. Juni 2002 abrufbar.

    Bereits abgeschlossen ist das Auflageverfahren des Ausführungsprojekts für die Lärmsanierung und Instandsetzung der A2 im Abschnitt Lochhof - Reussegg. Auch dieses Projekt beinhaltet im wesentlichen die lärmtechnische Sanierung und die erforderlichen Erhaltungsmassnahmen. Der Beginn der Bauarbeiten ist ebenfalls Frühling 2004 vorgesehen. Die Arbeiten sollen koordiniert mit den Lärmschutzmassnahmen und Instandsetzungsarbeiten am Autobahnabschnitt Riffig - Reussegg erfolgen.

    Als weiteres grosses Bauvorhaben nördlich von Luzern steht die Umgestaltung des A 2-Anschlusses Emmen Süd mit Verlegung der bestehenden Ausfahrt aus Richtung Luzern vor der Realisierung. Mit der Umgestaltung des Autobahnanschlusses Emmen Süd soll die Funktionsfähigkeit der A 2 auf diesem Streckenabschnitt gewährleistet und die Verkehrssicherheit erhöht werden. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Sommer 2003.

    Für diese drei grossen Bauvorhaben wird mit Kosten von rund 200 Mio. Franken gerechnet. Die Finanzierung erfolgt gemäss Nationalstrassengesetz, das heisst der Bund übernimmt 84% (Ausbau) bzw. 85% (Unterhalt) der Kosten.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Hugo Grüter
Abteilungsleiter Bau, Verkehrs- und Tiefbauamt des Kantons Luzern
Tel. +41/41/318'19'67



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