Staatskanzlei Luzern

Generelles Projekt für A 2-Anschlüsse Rothenburg Station und Emmen Nord

Luzern (ots) - Das generelle Projekt der A 2-Anschlüsse Emmen Nord und Rothenburg Station kann dem Bundesrat zur Genehmigung eingereicht werden. Der Luzerner Regierungsrat hat das generelle Projekt und das Ergebnis des Vernehmlassungsverfahrens zur Kenntnis genommen und das Bau- und Verkehrsdepartement beauftragt, die nächsten Projektierungsetappen an die Hand zu nehmen. Der geplante Autobahn-Anschluss Rothenburg Station wird aus Richtung Rothenburg Dorf über die Stationsstrasse und aus Richtung Lohren durch die neue Bahnunterführung erschlossen. Die Ausfahrtrampen werden über zwei Kreisel an der Stationsstrasse angeschlossen. Im Bereich des geplanten Anschlusses Rothenburg Station werden die Auswirkungen des Verkehrslärms der A 2 bereits heute mit Lärmschutzwänden und -dämmen reduziert. Mit dem Bau des Autobahnanschlusses wird der Lärmschutz dem neuen Bauwerk angepasst. Insgesamt werden neu auf einer Länge von 1'125 Metern Lärmschutzwände und auf einer Länge von ca. 180 Metern Lärmschutzdämme erstellt. Beim A 2-Anschluss Emmen Nord werden die bestehende Aus- und Einfahrt von und nach Richtung Basel für den motorisierten Individualverkehr geschlossen und beim Anschluss Rothenburg-Station angeboten. Durch die Reduktion der Verkehrsmenge können die Leistungsfähigkeit des Anschlusses Emmen Nord massgeblich verbessert und die negativen Auswirkungen auf die A 2 in diesem Abschnitt wirksam beseitigt werden. Der Anschluss wird neu mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Das generelle Projekt für die Umgestaltung des A 2-Anschlusses Emmen Nord und den Neubau des A 2-Anschlusses Rothenburg Station lag vom 29. Oktober bis 27. November 2001 öffentlich auf. Die eingereichten Stellungnahmen werden in die weitere Planung einbezogen. Die eingebrachten Begehren haben aber keine direkten Auswirkungen auf das generelle Projekt. Die Kosten für den neuen Autobahnanschluss Rothenburg Station und die Umgestaltung des A 2 Anschlusses Emmen Nord werden im derzeitigen Planungsstadium auf rund 25 Millionen Franken geschätzt. Die Kosten trägt zu wesentlichen Teilen der Bund: voraussichtlicher Bundesbeitrag ca. 70 Prozent. Nach der Genehmigung des generellen Projektes durch den Bundesrat wird das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Luzern mit dem Bundesamt für Strassen und weiteren Bundesstellen das Ausführungsprojekt erarbeiten. Mit dem Baubeginn wird im Jahre 2004 gerechnet. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Kurt Margadant, Projektleiter Verkehrs- und Tiefbauamt des Kantons Luzern Tel. +41/41/318'10'82

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