Staatskanzlei Luzern

Ausschreitungen am Bahnhof Luzern: Verfahren mit wenigen Ausnahmen abgeschlossen

    Luzern (ots) - Am Abend des 14. Oktober 2000 ist es nach dem Fussballmatch zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel im Gebiet des Bahnhofs Luzern zu gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen. Beteiligt waren über 100 Jugendliche und junge Erwachsene. Die Kantonspolizei Luzern hat in der Folge 95 Personen wegen Landfriedensbruchs, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie wegen Sachbeschädigung angezeigt.

    Aufgrund der Verurteilungen (Jugendanwaltschaft / Amtsstatthalteramt) hat das kantonale Amt für Migration geprüft , ob gegen einzelne Beteiligte fremdenpolizeiliche Massnahmen ergriffen werden müssen.

    Die fremdenpolizeilichen Verfahren im Zusammenhang mit diesen Ausschreitungen sind - von wenigen Ausnahmen abgesehen - abgeschlossen:

    - 38 Personen wurden fremdenpolizeilich verwarnt,
    - bei 5 Personen wurde die Wegweisung angedroht,
    - 6 Personen wurden aus der Schweiz weg- bzw. ausgewiesen,
    - bei 5 Personen wurden noch keine Massnahmen verhängt, da bei
        diesen noch andere Strafverfahren offen sind.

    Bei den übrigen Personen handelt es sich um Schweizer Bürger, Personen mit  Wohnsitz im Kt. Obwalden, Personen mit Ausländerausweisen F und N sowie um Personen, bei denen das Verfahren eingestellt wurde.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
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Kontakt:
Walter Haas
Abteilungsleiter Amt für Migration
Tel. +41/41/228'60'37



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