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Staatskanzlei Luzern

Lärmschutzmassnahmen und Instandsetzung A2 Reussegg - Lochhof

    Luzern (ots) - Das Projekt  für die lärmtechnische Sanierung und die Instandsetzung des A2-Teilstücks Reussegg (Bereich Kerichtverbrennungsanlage) - Lochhof (Nordportal Reussporttunnel) ist für das Bewilligungsverfahren und die öffentliche Planauflage erarbeitet. Die Gemeindevertreter und die betroffenen Institutionen wurden am Montag über das Bauprojekt orientiert.

    In der Umgebung des Lochhofs werden die Immissionsgrenzwerte teilweise massiv überschritten. Verursacht wird diese übermässige Lärmbelastung in erster Linie von der Nationalstrasse A2. Das Teilstück der A2 vom Anschluss Emmen Süd bis zum Kasernenplatz in Luzern wurde am 11. November 1974 eröffnet. Der Zustand dieses Teilstücks widerspiegelt das fortgeschrittene Alter und die intensive Nutzung. Das Bauprojekt umfasst einerseits die lärmtechnische Sanierung und anderseits auch die notwendigen Erhaltungsmassnahmen.  

    Entlang der A2 sind im ganzen Abschnitt 3 - 8 Meter hohe Lärmschutzwände vorgesehen und auf dem Lehnenviadukt zusätzlich eine Mittelwand. Der Bereich vor dem Reussporttunnel wird auf einer Länge von ca. 135 Metern ganz überdeckt.

    Die Gestaltung und Einpassung der Lärmschutzbauwerke ins Fluss-, Landschafts- und Stadtbild ist eine der heikelsten Aufgaben der beteiligten Planer. Durch Lärmschutzmassnahmen aus transparenten Elementen mit einer feingliedrigen Stahl-Tragkonstruktion wird versucht, das sensible landschaftliche Umfeld nur geringfügig zusätzlich zu belasten und dem Verkehrsteilnehmer beim Eingang ins Siedlungsgebiet der Stadt Luzern den Blick auf das nähere Stadtpanorama wie auch die Fernsicht in die Berge (Pilatus) freizulassen.

    In der lärmtechnischen Beurteilung ist auch die Kantonsstrasse K13 von der Stadtgrenze bis zur Kirche Reussbühl berücksichtigt. Entlang der K13 sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Massnahmen im Schallausbreitungsbereich möglich. Bei den betroffenen Liegenschaften mit rechtlichem Anspruch für eine Sanierung ist der Einbau von Schallschutzfenstern vorgesehen.

    Für das Bauvorhaben ist ein umfangreiches Genehmigungs- und Bewilligungsverfahren notwendig. Das Bauprojekt muss vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) und vom Bundesamt für Strassen (ASTRA) geprüft werden, bevor das Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) die Erlaubnis für die Planauflage erteilt. Angestrebt wird die öffentliche Planauflage im Herbst 2001. Anschliessend wird je nach Umfang von allfälligen Einspracheverfahren das Projekt bereinigt und dem Regierungsrat und UVEK zur definitiven Genehmigung vorgelegt.

    Da bei der Ausführung Verkehrsbehinderungen unumgänglich sein
werden, kann mit den Arbeiten nördlich des Reussporttunnels erst nach
Abschluss der Arbeiten südlich des Sonnenbergtunnels begonnen werden.
Der Baubeginn Reussegg bis Lochhof ist in Koordination mit dem
Projekt Lärmschutz Emmen anfangs 2004 vorgesehen.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Franz Bisang, Projektleiter, Verkehrs- und Tiefbauamt des Kantons
Luzern, Tel. +41 41 318 11 52.



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