Bundesamt f. Umwelt, Wald und Landschaft

Technische Entwicklungen verändern Lärmschutz

      Bern (ots) - Beim zivilen Schiesslärm, dem Schallschutz an Gebäuden
und den Lärmberechnungen soll die Lärmschutz-Verordnung den heutigen
Anforderungen angepasst werden. Das UVEK hat die Änderungen in
Anhörung geschickt.

    Die Lärmschutz-Verordnung wird in folgenden Punkten revidiert: • Beurteilung des Lärms des zivilen Schiesswesens künftig nach Waffenkategorien, nicht mehr nach Schussdistanzen. Damit fallen neu auch kleinkalibrige Waffen, die für kürzere Distanzen verwendet werden, unter die Beurteilung. Sanierungsfrist für Kleinkaliber-Schiessanlagen bis 1. Dezember 2011.

    • Beim Schallschutz werden die Schalldämmwerte verschärft und an den Stand der Technik heutiger Fenster angepasst.

    • Die Berechnungsverfahren für Lärm sind künftig nicht mehr in der Lärmschutz-Verordnung festgeschrieben, sondern werden jeweils gemäss neuestem Wissensstand durch das BUWAL festgelegt.

    Die Anhörung der Änderungen der Lärmschutz-Verordnung dauert bis am 31. August 2005.

Bern, 15. Juni 2005 UVEK Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation Presse- und Informationsdienst

Auskünfte: • Hans Bögli, Abteilung Lärmbekämpfung BUWAL, Tel. 031 322 93 70 • Marc-Herman Schaffner, Abteilung Lärmbekämpfung BUWAL, Tel. 031 322 68 79

Beilagen: • Änderung der Lärmschutz-Verordnung LSV • Erläuternder Bericht zur Änderung der Lärmschutz-Verordnung LSV Die Beilagen sind zu finden unter: http://www.umwelt- schweiz.ch/buwal/de/medien/presse/artikel/20050615/01170/index.html



Weitere Meldungen: Bundesamt f. Umwelt, Wald und Landschaft

Das könnte Sie auch interessieren: