Bundesamt für Landwirtschaft

Empfehlungen für die Deklaration der Rebsorte Johanniter

      (ots) - Der Inhaber der Marke „Johanniter“ und Vertreter der Weinbranche
haben sich auf Empfehlungen für die Deklaration der
Rebsorte „Johanniter“ geeinigt. Die Empfehlungen stellen sicher,
dass das Markenschutzrecht gewahrt wird.
Seit ein paar Jahren wird in der Schweiz die Rebsorte „Johanniter“
angepflanzt. Das Urteil des Zürcher Handelsgerichts vom 20. April
2004 hat gezeigt, dass ein Markenrecht verletzen kann, wer den
Begriff „Johanniter“ auf seine Weinetikette druckt. In einigen
Kantonen sind jedoch die Weinbauern verpflichtet, die Rebsorte auf
der Weinflasche zu deklarieren. Andere möchten die Deklaration
freiwillig vornehmen. Um künftig Konflikte zwischen sich und anderen
Weinbauern zu vermeiden, hat der Markeninhaber mit Vertretern der
Weinbranche unter Vermittlung des Bundesamtes für Landwirtschaft
eine gangbare Lösung gesucht.
Ergebnis dieser Verhandlungen sind Empfehlungen, wo und wie die
Rebsorte „Johanniter“ deklariert werden muss, damit nicht mit einer
Klage des Markenschutzinhabers zu rechnen ist. Die Empfehlungen
werden unter anderen in den Zeitschriften „Obst- und Weinbau“
und „Revue suisse de viticulture arboriculture horticulture“
publiziert.
Für weitere Auskünfte:
Eva Tscharland, Hauptabteilung Forschung und Beratung,
Tel. 031 322 25 94
Bundesamt für Landwirtschaft
Presse- und Informationsdienst



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