Fürstentum Liechtenstein

ikr: Die diesjährige UN Klimakonferenz befindet sich in der entscheidenden Phase.

Vaduz (ots/ikr) - Umweltministerin Marlies Amann-Marxer präsentierte am Montag, 7. Dezember 2015, sowohl die Position der Environmental Integrity Group (EIG) als auch das National Statement für Liechtenstein im Plenum der Klimakonferenz. Im Anschluss fand ein Arbeitstreffen der EIG unter Teilnahme von Prinz Albert von Monaco statt, an dem Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer über den Meinungsaustausch zwischen Kleinstaaten informierte.

Sowohl im Statement der EIG als auch im National Statement für Liechtenstein nannte Umweltministerin Marlies Amann-Marxer die Verabschiedung eines rechtlich verbindlichen Instrumentes mit einem robusten Überprüfungsmechanismus, der auf die Möglichkeiten der Staaten Rücksicht nimmt sowie ambitionierte Klimaziele als Notwendigkeit. "Die Anwesenheit von 195 Vertragsparteien und die Tatsache, dass bereits 184 Länder ihre Klimaziele für das Jahr 2030 eingereicht haben, erfüllt mich mit Zuversicht, dass die Parteien auch in den letzten noch strittigen Punkten eine Einigung finden werden", so Marlies Amann-Marxer.

Am Dienstag traf sich die Ministerin mit Vertretern der Zivilgesellschaft und NGOs aus Liechtenstein und informierte über die bisherigen Ergebnisse der Verhandlungen. Neben der Teilnahme an Arbeitssitzungen auf Ministerebene nahm Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer am offiziellen Ministerempfang des Präsidenten der COP 21, Aussenminister Laurent Fabius, auf dem Konferenzgelände teil.

In der Folge wurde am Mittwoch ein neuer, deutlich gestraffter Vertragsentwurf durch die Präsidentschaft vorgestellt, der einen bedeutenden Fortschritt im Verhandlungsprozess darstellt. Abschliessend folgte Regierungsrätin Marlies Amann-Marxer am Mittwoch der Einladung von John Kerry, Aussenminister der Vereinigten Staaten, der den Ministern seine Bemerkungen zur COP 21 und seine Sicht auf die Zeit danach (Action beyond Paris) vorstellte.

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