Fürstentum Liechtenstein

ikr: Aurelia Frick wirbt für DBA mit Bulgarien

Vaduz (ots/ikr) - Aussenministerin Aurelia Frick nutzte ihren Besuch in der bulgarischen Hauptstadt Sofia am Donnerstag, 12. und Freitag, 13. November 2015, für Gespräche mit mehreren Regierungsmitgliedern. Gesprächsthemen waren vor allem Verhandlungen für ein Doppelbesteuerungsabkommen, sowie die aktuelle Flüchtlingskrise. Zudem erhielt die Aussenministerin die Zusicherung, dass Liechtenstein von der nationalen schwarzen Liste im Steuerbereich gestrichen wird.

Im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem bulgarischen Aussenminister Daniel Mitow standen die Zusammenarbeit zwischen den EWR/EFTA-Staaten und der Europäischen Union sowie die Kooperation in multilateralen Gremien.

Mit Ministerpräsident Bojko Borissow besprach Aurelia Frick unter anderem aktuelle Themen wie die Flüchtlingskrise und die Entwicklungen in der Ukraine. Im Gespräch mit Finanzminister Wladislaw Goranow warb die Aussenministerin für ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen beiden Staaten, was den wirtschaftlichen Austausch weiter fördern würde. "Die Erweiterung unseres Netzes an Doppelbesteuerungsabkommen hilft der liechtensteinischen Exportindustrie und ist ein wichtiges Anliegen unserer Aussenpolitik", so Aurelia Frick. Zudem wies die Aussenministerin auf das Abkommen für den automatischen Informationsaustausch in Steuersachen hin, das Liechtenstein und die EU vor kurzem unterzeichnet haben. Sie betonte, dass Liechtenstein von der nationalen bulgarischen Liste über Länder mit mangelndem Steuerinformationsaustausch gestrichen werden muss. Diese Streichung wurde Aussenministerin Frick von Ministerpräsident Borissow sowie Finanzminister Goranow auf den 1. Januar 2016 zugesichert.

Auf dem Programm stand ausserdem ein Treffen der Aussenministerin mit Zezka Zatschewa, der Präsidentin des bulgarischen Parlaments. Am Donnerstagabend eröffnete die Aussenministerin gemeinsam mit dem Direktor des Landesmuseums, Rainer Vollkommer, eine Ausstellung mit liechtensteinischen Briefmarken und Fotos.

Kontakt:

Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur
Martin Hasler, Amt für Auswärtige Angelegenheiten
T +423 236 74 76



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