Fürstentum Liechtenstein

ikr: Liechtenstein-Preis 2014 für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten verliehen

Vaduz (ots/ikr) - Am Mittwoch, 24. März 2015, fand in Innsbruck die feierliche Überreichung des Preises des Fürstentums Liechtenstein 2014 für wissenschaftliche Forschung an den Innsbrucker Universitäten statt.

Der Preis des Fürstentums Liechtenstein wird bereits seit dem Jahr 1983 verliehen und zählt zu den renommiertesten Auszeichnungen für wissenschaftliche Forschung an der Universität Innsbruck und an der Medizinischen Universität Innsbruck. Der Leiter des Liechtensteinischen Schulamtes, Arnold Kind, gratulierte den Preisträgerinnen und dem Preisträger zu ihren herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und unterstrich die gute Zusammenarbeit zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und den beiden Innsbrucker Universitäten: "Der heute in diesem feierlichen Rahmen verliehene Preis ist eine wichtige Würdigung der Forschungsleistungen, ist aber auch Ausdruck unserer traditionell engen Zusammenarbeit, die jedes Jahr in Erinnerung gerufen wird."

Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck, lobte während des Festaktes in den historischen Räumlichkeiten der Claudiana in der Innsbrucker Altstadt ebenfalls die seit vielen Jahren bestehende, hervorragende Kooperation mit dem Fürstentum Liechtenstein: "Der Liechtensteinpreis ist eine wertvolle Anerkennung der wissenschaftlichen Leistung unserer Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und ein wichtiges Signal der Wertschätzung", betonte Märk.

Auch Helga Fritsch, Rektorin der Medizinischen Universität Innsbruck hob die gute Verbindung zum Fürstentum Liechtenstein hervor und meinte: "Die Auszeichnung von Forschung, insbesondere jener des wissenschaftlichen Nachwuchses, nimmt im modernen Wissenschaftsbetrieb einen besonderen Stellenwert ein. Unsere Forscherinnen und Forscher erfahren Bestätigung und zusätzlichen Antrieb."

Der mit EUR 7'500 dotierte Preis für das Jahr 2014 wurde zu gleichen Teilen an Wilfried Posch von der Medizinischen Universität Innsbruck sowie an Katrin Amann-Winkel und Birgit Öhlinger, beide von der Universität Innsbruck, verliehen.

In der mit dem Preis ausgezeichneten Forschungsarbeit fokussierte sich Wilfried Posch auf dendritische Zellen - die wichtigsten antigen-präsentierenden Zellen unseres Körpers - und die Wirkung von Antikörper-gebundenen HIV-1 in Bezug auf die T-Killerzellantwort. Kenntnisse zu diesem Wechselspiel können wesentlich zur Entwicklung effektiver Therapien beitragen.

Die Physikerin Katrin Amann-Winkel wurde für ihre Forschungsarbeit zu unserem immer noch rätselhaften Lebenselixier Wasser ausgezeichnet.

In ihrer mit dem Liechtensteinpreis ausgezeichneten Dissertation "Ritual und Religion im archaischen Sizilien. Formations- und Transformationsprozesse binnenländischer Kultorte im Kontext kultureller Kontakte" thematisiert Birgit Öhlinger das Spannungsfeld zwischen Kulturkontakt, Konsum, Religion und lokaler Machtbildung anhand indigener Siedlungsorte

Kontakt:

Schulamt
Eva-Maria Schädler, Abteilung Mittel- und Hochschulwesen
T +423 236 67 82



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