Fürstentum Liechtenstein

ikr: Hochbautenbericht 2013 verabschiedet

Vaduz (ots/ikr) - Die Regierung hat an ihrer Sitzung vom 24. September 2013 den Bericht und Antrag zur mittelfristigen Planung staatlicher Bauten und Anlagen zuhanden des Landtags verabschiedet. Der Hochbautenbericht wird als wichtiges Führungsinstrument der Regierung jährlich aktualisiert und bildet eine der Grundlagen für das Budget und die Finanzplanung. Für das Jahr 2014 sind 100'000 Franken im investiven Bereich (Neubauten, Erneuerungen von bestehenden Bauten) und 13.3 Mio. Franken im Instandsetzungsbereich (Sanierungen, Renovationen, Adaptionen) sowie 250'000 Franken für den generellen Hochbauplanungskredit budgetiert.

Der Hochbautenbericht zeigt, wie bereits in den letzten beiden Jahren, eine Verschiebung von neu zu erstellenden Objekten hin zur Instandsetzung und Werterhaltung von bestehenden Gebäuden. Dies entspricht der Lage des Staatshaushalts und der Forderung - auch des Landtags - nach massiven Ausgabenkürzungen. Die Investitionstätigkeit des Landes im Hochbau wird sich auch weiterhin auf tiefem Niveau bewegen müssen. Neben der Beschränkung auf das Notwendige wird zukünftig auch der Zeitpunkt der Realisierung von Bedeutung sein. Das heisst, die Realisierung geplanter Investitionsprojekte wird nicht schnellstmöglich erfolgen, sondern zeitlich so weit als möglich zurückgestellt werden. Diese Strategie entspricht grundsätzlich der Vorgehensweise der vergangenen fünf bis sieben Jahre, die schwerpunktmässig auf den Erhalt der Substanz ausgerichtet war.

Das Land Liechtenstein verfügt gegenwärtig über insgesamt 105 Objekte, darunter 77 eigene Objekte und 28 Objekte im Mietverhältnis. Zusätzlich sind im Schulbaubereich vier Objekte mit finanziellen Beteiligungen zu verzeichnen. Das gesamte Immobilienportfolio des Landes in den Bereichen Verwaltungs-, Schul- und Kulturbauten beläuft sich aktuell auf circa 665 Mio. Franken. Im Hochbautenbericht 2013 wird auf alle aktuellen Bauvorhaben in diesen Bereichen eingegangen.

Kontakt:

Ministerium für Infrastruktur und Umwelt sowie Sport
Jeannine Preite Niedhart, Generalsekretärin
T +423 236 60 93



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