Fürstentum Liechtenstein

ikr: Regierung stellt neue Energiestrategie 2020 vor

Vaduz (ots/ikr) - "Die Energiestrategie 2020 löst das <Energiekonzept 2013> ab und baut zugleich auf den erfolgreichen Elementen auf", betonte Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer anlässlich der Pressekonferenz vom 30. Mai 2012. Mit der Energiestrategie 2020 will die Regierung über die Steigerung der Energieeffizienz 20 Prozent des Energieverbrauches einsparen, den Anteil der erneuerbaren einheimischen Energieträger auf 20 Prozent erhöhen und den Treibhausgas-Ausstoss um 20 Prozent gegenüber 1990 senken.

Mit dem 2008 eingeführten Energieeffizienzgesetz konnten mittlerweile über die Förderung von Wärmedämmungen, umweltfreundlichen Haustechnikanlagen wie Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren 4 Millionen Liter Heizöl eingespart werden. Mit der vorliegenden Energiestrategie will die Regierung sicherstellen, dass bis 2020 der Anteil der heimischen erneuerbaren Energie auf 20 Prozent steigt, die Anstrengungen im Bereich der Energieeffizienz gesteigert werden und so 20 Prozent Einsparung genutzt werden kann und schliesslich der Treibhausgas-Ausstoss ebenfalls um 20 Prozent gesenkt wird.

Energieflussdiagramm

"Erstmals wurde im Rahmen der Energiestrategie auch ein Energieflussdiagramm für Liechtenstein erstellt. Es zeigt auf, wo wie viel Energie verbraucht wird. Von besonderem Interesse war es, zu erfahren, welche Energieformen in welchen Sektoren verbraucht werden, da wir dadurch auch Einsparungsmöglichkeiten und Potential für Effizienzsteigerungen lokalisieren konnten", sagt Sandro D'Elia, Ressortsekretär der Regierung.

Abgeleitet aus dem Energieflussdiagramm wurden sechs Handlungsfelder festgelegt. Jedes Handlungsfeld enthält ein Bündel von konkreten Massnahmen. Neben dem Gebäudesektor, der emissionsarmen Mobilität, der Energieeffizienz, der Erzeugung und Beschaffung von Energie wurden die Bewusstseinsbildung und die Schaffung von Entscheidungsgrundlagen als wesentliche Handlungsbereiche Identifiziert.

Freiwilligkeit und Fördermassnahmen

Die Umsetzung der Massnahmen soll auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Im Vordergrund steht die Freiwilligkeit begleitet von Fördermassnahmen und verstärkter Information.

Kontakt:

Sandro D'Elia, Ressortsekretär
T +423 236 60 10


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