Fürstentum Liechtenstein

ikr: Liechtenstein-Preis 2011 verliehen

Vaduz (ots/ikr) - Im Rahmen einer Feier wurde am 15. März 2012 in Vaduz der Forschungspreis des Fürstentums Liechtenstein an drei Forschende der beiden Innsbrucker Universitäten verliehen.

Im Rahmen eines Festaktes in Vaduz übergab der Bildungsminister des Fürstentums Liechtenstein, Regierungsrat Hugo Quaderer, gestern den Forschungspreis des Fürstentums Liechtenstein an Forschende der beiden Innsbrucker Universitäten, der Medizinischen Universität und der Leopold Franzens-Universität. In seinen Grussworten wies Regierungsrat Quaderer auf die hervorragenden Beziehungen Liechtensteins zu den beiden Innsbrucker Universitäten und dankte den Verantwortlichen dieser Bildungsinstitute im Namen der Regierung für die langjährige gute Zusammenarbeit.

Den mit 12'000 Euro dotierten Preis für ausgezeichnete Forschungsleistungen gibt es seit 1983. Der Liechtenstein-Preis wurde für das Jahr 2011 zu gleichen Teilen an Heinz Zoller von der Universitätsklinik für Innere Medizin II der Medizinischen Universität Innsbruck sowie an Nicole Ehlotzky vom Institut für Europarecht und Völkerrecht und an Stefan Mayr vom Institut für Botanik, beide von der Leopold-Franzens Universität Innsbruck, verliehen.

Hocherfreut über ihre Auszeichnung waren die drei Preisträger. Den Dankesworten folgte eine kurze Präsentation der prämierten Arbeiten. Heinz Zoller gab Einblicke in seine Forschungsarbeiten, welche er in dem prämierten Artikel "Identification of mutations in SLC40A1 that affect ferroportin function and phenotype of human ferroportin iron" veröffentlicht hat. Nicole Ehlotzky erläuterte die rechtswissenschaftlichen Fragestellungen, denen sie in ihrer Dissertation zum Thema "Das Verkehrsprotokoll der Alpenkonvention im Lichte der Grundfreiheiten" nachgegangen ist. Stefan Mayers Arbeiten gelten der Erforschung ökophysiologischer Aspekte von Pflanzen in alpinen Ökosystemen. Seine Forschungsarbeiten, welche in den folgenden Publikationen veröffentlich wurden, wurden vom Vergabegremium als besonders förderungswürdig beurteilt: "Embolism formation during freezing in the wood of Picea abies" und "Freeze-thaw-induced embolism in Pinus contorta: centrifuge experiments validate the 'thaw-expansion hypothesis' but conflict with ultrasonic emission data".

Einer langjährigen Tradition folgend, wird die Vergabe des Preises im nächsten Jahr wieder in Innsbruck stattfinden.

Kontakt:

Schulamt
Eva-Maria Schädler
T +423 236 67 82


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