Fürstentum Liechtenstein

pafl: Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen

    Vaduz (ots) - Vaduz, 2. Dezember (pafl) - Wie bereits 2009 steht der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen, der jeweils am 3. Dezember begangen wird, im Zeichen der Einbindung von Menschen mit Behinderungen in entwicklungspolitische Massnahmen und insbesondere in die Bemühungen zur Realisierung der Millenniumsentwicklungsziele der UNO. Dabei sind auch die besonders schwerwiegenden Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise auf Menschen mit Behinderungen zu berücksichtigen.

    In Liechtenstein ist die Integration von Menschen mit Behinderungen ein wichtiges Anliegen der Sozial- und Chancengleichheitspolitik. Wie schon in den vergangenen Jahren sind auch im Jahr 2010 verschiedene Massnahmen ergriffen worden, um Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderungen abzubauen und auf Barrieren hinzuweisen, mit denen diese Menschen im Alltag konfrontiert sind.

    Besonders zu erwähnen ist dabei die Ausstellung "Blickwechsel", welche aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Liechtensteinischen Invalidenversicherung (IV) vom 4. bis 12. Mai 2010 in Vaduz stattfand. Durch ein vielfältiges Rahmenprogramm wurde dabei unter der Mitwirkung von 24 Organisationen den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit geboten, sich mit unterschiedlichen Facetten des Themas Behinderung auseinanderzusetzen.

    Ein wichtiges Hilfsmittel stellt weiterhin der Online-Wegweiser www.barrierefreies.li dar. Dieser Wegweiser leistet einen Beitrag dazu, dass Menschen mit einer Mobilitäts- oder Sinnesbehinderung einen besseren Zugang zu öffentlichen Gebäuden erhalten. Der Wegweiser unterstützt Menschen mit Behinderungen insbesondere bei der Frage, wie sie frei und ungehindert Zugang zu einem Gebäude erhalten.

    Durch die Publikation der Zeitungsseite "mittendrin" wird die Sensibilisierung der Bevölkerung für verschiedene Behinderungsarten fortlaufend gefördert. Dabei widmeten sich die Veröffentlichungen zwischen August und November 2010 den Themen "Reiselust", "unnötige Hürden im Alltag", "Recht auf Liebe und Geborgenheit", "Hemmschwellen abbauen" sowie "Visionen" in Bezug auf Medizin, Unterwegssein im Nahverkehr und Wohnen.

Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Dominik Marxer
T +423 236 60 63



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