Fürstentum Liechtenstein

pafl: Regierung genehmigt Bericht und Antrag für Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg und San Marino

    Vaduz (ots) - Vaduz, 2. Juni (pafl) - Die Regierung hat in ihrer letzten Sitzung den Bericht und Antrag an den Landtag des Fürstentums Liechtenstein für je ein Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und Verhinderung der Steuerhinterziehung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Vermögen (Doppelbesteuerungsabkommen - DBA) mit dem Grossherzogtum Luxemburg und der Republik San Marino genehmigt.

    Wichtige Investition in die Zukunft

    "Stabilität und Glaubwürdigkeit sind zwei Schlüsselbegriffe für eine erfolgreiche Zukunft. Liechtenstein bekennt sich mit diesen beiden Doppelbesteuerungsabkommen zum globalen OECD-Standard für Transparenz und Informationsaustausch in Steuerfragen.  Die Sicherung des Standortes Liechtenstein ist eine wichtige Investition in die Zukunft", erläutert Regierungschef Klaus Tschütscher.

    Modernes und wettbewerbsfähiges Steuersystem

    Liechtenstein hat den EU-Staaten bereits im Juni 2008 den   OECD-Standard in der internationalen Kooperation in   Steuerangelegenheiten im Rahmen von entsprechenden bilateralen   Abkommen angeboten. Am 12. März 2009 weitete die liechtensteinische   Regierung dieses Angebot aus und anerkannte den   OECD-Steuerkooperationsstandard als verbindlich. Mit dem Vereinigten Königreich schloss Liechtenstein im August 2009 ein   massgeschneidertes Steuerabkommen ab, das britischen Finanzplatzkunden  besondere Konditionen zur steuerlichen Legitimation bietet. "Mit der Genehmigung der beiden Doppelbesteuerungsabkommen mit Luxemburg und San Marino macht die liechtensteinische Regierung deutlich, dass sie die Erklärung vom 12. März 2009 zur internationalen Steuerkooperation konsequent umsetzt. Liechtenstein wird sich auch in Zukunft als ein international anerkannter und integrierter Steuerstandort mit einem modernen und wettbewerbsfähigen Steuersystem positionieren", betont Regierungschef Klaus Tschütscher.

Kontakt:
Ressort Präsidium
Markus Amann
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