Fürstentum Liechtenstein

pafl: Weiterführung der Unterstützung für die Aktion "Hungerhilfe" der Stiftung Kreuz des Südens

    Vaduz (ots) - Vaduz, 4. Februar (pafl) - Die Regierung hat beschlossen, die Hilfsaktion "Hungerhilfe" der Stiftung "Kreuz des Südens" wie bereits im Jahr 2008 mit einem Betrag von 15'000 Franken zu unterstützen. Die Stiftung "Kreuz des Südens" wurde 1996 in Liechtenstein gegründet und ist vorwiegend in Senegal, Guinea-Bissau, Mali, der Zentralafrikanischen Republik, Mauretanien, Gambia und Tansania mit Schwerpunkt Kinderhilfe tätig. Durch die Beiträge der internationalen Mitglieder und den Arbeitseinsatz der afrikanischen Mitglieder konnten in den letzten Jahren mehrere Gesundheitsstationen erstellt werden. Die Stiftung engagierte sich dabei vor allem für den Aufbau und allenfalls die Renovation von Stationen und übergab diese dann lokalen Organisationen und Behörden. Auch so genannte "Mini-Stationen" wurden aufgebaut, die zur Abgabe von Medikamenten und medizinischen Hilfsmitteln genutzt werden können.

    Ziel der Sonderaktion Hungerhilfe, welche im Jahr 2008 initiiert wurde, ist es weiterhin, der Hungersnot, welche im oberen westafrikanischen Raum vor allem durch die seit 2008 steigenden Lebensmittelpreise entstanden ist und weiterhin herrscht, entgegenzuwirken. Als Folge dieser Notsituation kam es zu einer Zunahme der an Hunger leidenden Menschen und damit auch der Todesfälle, insbesondere in entlegenen Gebieten. Im Zentrum der Aktion steht deshalb weiterhin die Gewährleistung der Basisernährung und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser für die Ärmsten im oberen westafrikanischen Raum (Nord-Senegal, Sahelgebiet, Mali, südliches Mauretanien, südlicher Senegal, Guinea und Guinea-Bissau). Dabei werden die Nahrungsmittel lokal gekauft und über das bestehende Netzwerk der Stiftung unter Miteinbezug der lokalen Pfadfinder verteilt. Für das Projekt konnte die Stiftung Kreuz des Südens für das Jahr 2009 bisher knapp 45'000 Franken mobilisieren. Dieser Betrag wird nun von der Regierung aufgestockt.

Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Dominik Marxer
Tel.: +423 236 60 63



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