Fürstentum Liechtenstein

pafl: Initiative "Gsund Schaffa" kommt an

Vaduz (ots) - 19 Betriebe bewerben sich für Liechtensteiner Gesundheitspreis Vaduz, 29. Dezember (pafl) - Unter dem Titel "Gsund Schaffa 2008" wurden in den vergangenen Wochen vom Ressort Gesundheit und dem Amt für Gesundheit die führenden Liechtensteiner Gesundheitsbetriebe gesucht. Im Fokus standen dabei vor allem Liechtensteiner Unternehmen, die die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden erhalten und entsprechend fördern. Regierungsrat Martin Meyer zur positiven Dynamik der Liechtensteiner Betriebe: "Wir wollen mit dem Liechtensteiner Gesundheitspreis das Thema 'Gesundheit am Arbeitsplatz' aufnehmen und Betriebe auszeichnen, welche sich für die Gesundheit einsetzen. Mit 19 Einreichungen haben wir unser Ziel mehr als übertroffen. Gesundheit steht in vielen Liechtensteiner Betrieben bereits ganz oben auf der Prioritätenliste." Grosses Engagement der Liechtensteiner Betriebe In verschiedenen Kategorien haben sowohl Klein- als auch Mittel- und Grossunternehmen die Möglichkeit genützt, ihre Aktivitäten und damit zugleich auch ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine internationale Jury wählte für die Ende Januar stattfindende Schlussveranstaltung diejenigen Betriebe aus, die sich für gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung für ihre Mitarbeitenden engagieren. Auch Carmen Eggenberger vom Amt für Gesundheit zeigte sich vom grossen Engagement der Liechtensteiner Betriebe begeistert: "Nicht nur die Gesundheitsspezialisten wissen: Ein hoher Grad an Wohlbefinden und Zufriedenheit schlägt sich in einer verbesserten Arbeitsmotivation nieder und bewirkt letztlich eine höhere Produktivität." Strukturgeber für hochwertiges Gesundheitsmanagement Die Regierung versteht sich als Strukturgeber und Unterstützer im Aufbau von qualitativ hochwertigem Gesundheitsmanagement für liechtensteinische Unternehmen. Um diesen Auftrag zu erfüllen, wurde unter anderem eine Bestandesaufnahme zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) in den liechtensteinischen Unternehmen durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse der Bestandsaufnahme zeigen: Betriebliche Gesundheitsförderung ist zwar bekannt, wird aber zu wenig gelebt, kleine Unternehmen sind mit der Thematik weniger vertraut, Organisationsentwicklung und Führungskompetenzen werden zu wenig als Instrumente des Betrieblichen Gesundheitsmanagements erkannt, und rund 70 Prozent der Teilnehmenden sind an weiteren Informationen zum Thema interessiert. Bemerkenswerte Aktionen Die Bestandsaufnahme in Liechtenstein hat auch gezeigt, dass bereits einige Massnahmen in den Liechtensteiner Unternehmen umgesetzt werden. Durch eine Wahl des "gesunden" Unternehmens werden verschiedene bemerkenswerte Aktionen gewürdigt und mit einem Preis der Regierung belohnt. "Auf die Dauer kann ein einzelnes Unternehmen, aber auch die Wirtschaft als Ganzes nur überleben, wenn ökonomische Gesundheit und individuelle Gesundheit miteinander harmonieren. Wenn es um die Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung geht, bietet die Betriebliche Gesundheitsförderung wirksame Instrumente zur Erhaltung einer gesunden und leistungsfähigen Gesellschaft", so Regierungsrat Martin Meyer. Kontakt: Ressort Gesundheit Markus Amann, Mitarbeiter der Regierung T +423 756 63 06

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