Fürstentum Liechtenstein

pafl: Chance Liechtenstein - 45 Jugendliche haben wieder eine Stelle

    Vaduz (ots) - Vaduz, 19. Dezember (pafl) - "45 Jugendliche, das sind mehr als zwei Drittel der liechtensteinischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im September am Projekt Chance Liechtenstein zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit teilnahmen, haben wieder eine Arbeitsstelle gefunden", so ein sichtlich erfreuter Regierungschef-Stellvertreter und Initiator Klaus Tschütscher.

    Rund 64 Personen aus Liechtenstein haben zusammen mit 40 Jugendlichen aus Vorarlberg, Graubünden und St. Gallen vom 3. bis 12. September 2008 an der zweiten Auflage dieses überregionalen Projektes gegen die Jugendarbeitslosigkeit teilgenommen. In zwei gestaffelten dreitägigen Workshops wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von erfahrenen Coaches und Trainern geschult. Auf dem Projektprogramm standen u. a. die Schwerpunkte Kommunikation, Sozialkompetenz, Bewerbungstraining und die Vorbereitung auf den abschliessenden Jobmarkt.

    Teilnahme von 160 Firmenvertretern

    Am 12. September fand der 6-tägige Workshop mit dem Jobmarkt seinen Höhepunkt. Die Jugendlichen präsentierten sich den 160 anwesenden Firmenvertretern mit einem persönlich gestalteten Stand. Die Teilnahme von Seiten der Wirtschaft stieg gegenüber dem Vorjahr um mehr als 50 Prozent an. Dieses grosse Interesse der heimischen und regionalen Unternehmen am Jobmarkt zeigte einmal mehr, dass die Wirtschaft von diesem Projekt überzeugt ist und aktiv ihren Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit leistet.

    Gemeinsames Anpacken anstelle von Zweckoptimismus

    Der grosse gemeinsame Erfolg ist noch höher einzuschätzen, wenn man weiss, dass die Zeichen im Moment eher in Richtung Abkühlung der Wirtschaft zeigen. "Die richtigen Massnahmen konsequent und gemeinsam mit den richtigen Partnern umgesetzt, ist auch in weniger guten Zeiten das richtige Rezept", ist Regierungschef-Stellvertreter und Wirtschaftsminister Klaus Tschütscher überzeugt. "Ein grosser Dank gebührt den Coaches und Arbeitgebern, die mit viel Engagement die Jugendlichen motiviert haben. Wir werden ob des Erfolgs aber nicht einfach in Zweckoptimismus verfallen, sondern auf dem eingeschlagenen Weg konsequent weiter machen", so Klaus Tschütscher zum weiteren Vorgehen.

    Erbprinz zeigt grosses Interesse

    Dieser Meinung ist auch Patronatsgeber Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein, der sich anlässlich seines Besuchs bei Chance Liechtenstein bereits mit grossem Interesse nach der nächsten Austragung im Jahr 2009 bei den Verantwortlichen erkundigt hatte. So ist auf September 2009 die nächste Durchführung des erfolgreichen Projekts gegen die Jugendarbeitslosigkeit geplant. Die Verantwortlichen der Nachbarkantone St. Gallen und Graubünden sowie des Bundeslandes Vorarlberg waren ebenfalls vom Projekt begeistert und haben bereits wieder ihr Interesse an einer Teilnahme angemeldet.

Kontakt:
Horst Schädler, Ressortsekretär
des Regierungschef-Stellvertreters
T +423 236 76 69



Weitere Meldungen: Fürstentum Liechtenstein

Das könnte Sie auch interessieren: