Fürstentum Liechtenstein

pafl: Vernehmlassungsbericht über die Abänderung des Gesetzes über die Krankenversicherung verabschiedet

Vaduz (ots) - Vaduz, 27. August (pafl) - Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 26. August 2008 einen Vernehmlassungsbericht betreffend die Abänderung des Gesetzes über die Krankenversicherung (KVG) verabschiedet. Gegenüber dem Vorjahr sind die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung im Jahr 2007 um 9,6 Prozent gestiegen. Regierungsrat Martin Meyer: "Es gilt daher zusammen mit allen Akteuren im Gesundheitswesen bereits bestehende Massnahmen zur Kostendämpfung zu überprüfen und zu verstärken. Wir möchten aber auch neue Anreize sowohl auf Angebots- als auch auf Nachfrageseite schaffen. Damit wir das gemeinsame Ziel erreichen können, ist insbesondere eine Verstärkung des Kostenbewusstseins notwendig." Stärkung der Eigenverantwortung Die steigende Kostenentwicklung veranlasst die Regierung, insbesondere aus den Gesichtspunkten der Sicherstellung eines bedarfsgerechten Angebotes, der Stärkung der Eigenverantwortung und des Kostenbewusstseins sowie der Einhaltung des Prinzips der Wirtschaftlichkeit der Behandlung, Anpassungen des geltenden Gesetzes vorzunehmen und Neuregelungen einzuführen. "Die Regierung beabsichtigt die Wahlfreiheit der Versicherten durch neue Franchisen-Modelle zu verbessern. Weiters soll künftig ein Gesundheitsbonus für die Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen ausgeschüttet werden", so Regierungsrat Martin Meyer. Der Vernehmlassungsbericht kann bei der Regierungskanzlei oder über deren Website im Internet (www.rk.llv.li - Vernehmlassungen) bezogen werden. Die Vernehmlassungsfrist läuft bis 30. November 2008. Kontakt: Ressort Gesundheit Sandro D'Elia, Mitarbeiter der Regierung Tel.: +423 236 60 10

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