Fürstentum Liechtenstein

pafl: Prävention umgesetzt von Jugendlichen für Jugendliche - Rauschende Feste ohne Katerstimmung

Vaduz (ots) - Vaduz, 5. Juni (pafl) - "smartconnection" ist ein intelligentes Alkoholpräventionsprojekt, das den Schwung und die Energie von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab 16 Jahren nutzt und mit einer zielgruppengerechten Kommunikation der wachsenden Zunahme des Rauschtrinkens entgegen tritt. Das Projekt, welches von jungen Menschen für junge Menschen umgesetzt wird, fokussiert dabei die Vernetzung der regionalen Jugendarbeit, den genussorientierten Konsum alkoholischer Getränke und die Förderung des Angebots an attraktiven alkoholfreien Getränken an Veranstaltungen. "smartconnection" belohnt an Partyveranstaltungen den verantwortungsbewussten und massvollen Umgang mit Alkohol und wurde in den Kantonen St. Gallen und Graubünden durch "ZEPRA Prävention und Gesundheitsförderung" lanciert. In Liechtenstein wird "smartconnection" im Rahmen der Suchtpräventionskampagne "DU sescht wia!" umgesetzt. Getragen wird das Projekt von den Gemeinden Liechtensteins sowie von der Kommission für Suchtfragen im Auftrag der Regierung des Fürstentums Liechtenstein. Nach dem Jahrmarkt in Balzers ist "smartconnection" ab Samstag 7. Juni auch an der EM-Fanmeile in Vaduz präsent. Im ersten Projektjahr werden rund dreissig Veranstaltungen angestrebt. Die nächsten Fixpunkte sind das Tankstellenbeizenfest am 27. Juni in Triesenberg, das Newcomer Festival am 5. Juli beim Sportpark Eschen/Mauren, das Volksfest am Staatsfeiertag und die Lihga im September in Schaan. Alkoholfreie Getränkealternativen "smartconnection" weist jedoch nicht nur auf den Konsum alkoholfreier Getränkealternativen hin, sondern bietet den neuen Jugenddrink "KENNiDI" sowie einige attraktive und frisch gemixte alkoholfreie Getränke an. Auch dieses Element wird von Jugendlichen umgesetzt, die im Vorfeld dafür geschult werden. "smartconnection" führt im letzten Drittel der Veranstaltung einen freiwilligen Alkoholblastest durch und belohnt moderates Trinken (weniger als 0.3 Promille) mit Punkten. Diese können auf der Projekt-Website www.smartconnection.li gegen attraktive Preise eingetauscht werden. Verhaltens- und Verhältnisorientierung Das Projekt bewegt sich konsequent auf zwei Ebenen: Einerseits dem verhaltensorientierten Belohnungsansatz und dem verhältnisorientierten Ansatz des Veranstalter-Kodexes andererseits, mit dem die Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen verbessert werden soll. Veranstalter in den Kantonen St. Gallen und Graubünden bestätigen, dass im Umfeld der in Zusammenarbeit mit "smartconnection" durchgeführten Veranstaltungen deutlich weniger Zwischenfälle zu verzeichnen waren und die Gäste im Durchschnitt länger bei der Party verweilten. "smartconnection" wird bei der Veranstaltungsbetreuung durch die regionale Jugendarbeit wahrgenommen. Diese Teams werden für ihre Aufgabe vorab geschult und bei den ersten Einsätzen vom liechtensteinischen Projektleiter begleitet. "Wir verfolgen in diesem Projekt den Ansatz 'von jungen Menschen für junge Menschen' und haben darum für die Umsetzung die offene Jugendarbeit in den Gemeinden als Partner gewinnen können. Diese Basis sorgt für eine nachhaltige Verankerung des Präventionsgedankens vor Ort", erklärt Projektleiter Alex Hasler. Durch den Einbezug der Jugendarbeiter und Jugendarbeiterinnen und der Jugendlichen sind direkte Rückmeldungen möglich. Das Präventionsprojekt "smartconnection" hat auch die Experten des Deutschen Zukunftsinstituts überzeugt und aus über 120 Einreichungen in der Kategorie "Beste Soziale Innovation" mit dem "Zukunftsaward 2008" ausgezeichnet. Weitere Informationen sind unter www.smartconnection.li und auf Nachfrage beim Projektleiter Alex Hasler (+41 76 329 33 93, info@flash.li) verfügbar. Kontakt: Ressort Familie und Chancengleichheit Christian Blank, Mitarbeiter der Regierung Tel.: +423 236 76 90

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