Fürstentum Liechtenstein

pafl: Liechtenstein unterstützt Shanghai-Erklärung der Special Olympics von 2007

Vaduz (ots) - Vaduz, 3. April (pafl) - Liechtenstein schliesst sich gemäss Beschluss vom 1. April 2008 der Erklärung von Special Olympics International an, welche am 3. Oktober 2007 von einem Gipfeltreffen im Rahmen der Special Olympics-Sommerspiele von 2007 in Shanghai verabschiedet wurde. Am 3. Oktober 2007 haben sich in Shanghai Special Olympics International und die Vereinigung für Behinderte in China versammelt und unter dem Titel "Gipfel zu einer globalen Politik betreffend das Wohlergehen von Menschen mit geistiger Behinderung" im Zusammenhang mit den Special Olympics-Sommerspielen von 2007, an welchen 7'000 Teilnehmende aus 163 Ländern versammelt waren, die so genannte "Shanghai-Erklärung" verabschiedet, der sich bereits eine grosse Zahl von Staaten angeschlossen hat. Liechtenstein wurde vor kurzem eingeladen, die Erklärung ebenfalls zu unterstützen. Inhalt der Unterstützungserklärung Die unterstützenden Politiker bzw. Regierungsvertreter und Regierungen bringen zum Ausdruck, dass sie für geistig Behinderte und deren Familien Dienstleistungen und Unterstützung entwickeln und verstärken, indem sie 1. die Ziele der Special Olympics fördern, um AthletInnen zu stärken, Familienmitglieder zu motivieren und grössere Möglichkeiten für geistig Behinderte im Bereich von Training und Wettbewerb beim Sport zu schaffen; 2. die Öffentlichkeit, insbesondere die Jugend, über geistige Behinderung unterrichten, durch entsprechende Achtsamkeitskampagnen und andere Initiativen, um so die Haltung der Öffentlichkeit zu verändern und deren Einbezug zu fördern; 3. die Gesundheitsdienste unter Einschluss der Erziehung, der Familienunterstützung und der Beschäftigungsmöglichkeiten für geistig Behinderte ausweiten; 4. die Forschung im Bereich der geistigen Behinderungen verstärken, unter Einschluss der Bedürfnisse und Möglichkeiten auf den Ebenen von Gesundheitsvorsorge, Erziehung, Beschäftigung sowie der Teilnahme am familiären und gesellschaftlichen Leben; 5. an der Arbeitsgruppe für geistig Behinderte, welche von Special Olympics koordiniert wird und Berichte mit Handlungsempfehlungen herausgeben wird, die teilweise auf den Diskussionen und Informationen des Gipfels von Shanghai beruhen werden, teilnehmen und einen Beitrag an sie leisten; 6. sich verpflichten, Fortschritte im eigenen Land bezüglich der erklärten Ziele und bezüglich der Empfehlungen der Arbeitsgruppe anlässlich der Special Olympics-Winterspiele in Idaho im Jahr 2009 darzulegen. Kontakt: Amt für Auswärtige Angelegenheiten, Roland Marxer, Amtsleiter Tel.: +423 236 60 50

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