Fürstentum Liechtenstein

pafl: Beitrag zur Förderung des Schutzes und der Sicherheit von humanitärem Personal bei Feldeinsätzen

(ots) - Vaduz, 18. Juli (pafl) - Die Regierung hat beschlossen, ein Projekt der Vereinten Nationen zur Verbesserung des Schutzes und der Sicherheit von humanitärem Personal bei Feldeinsätzen mit 30'000 Franken zu unterstützen. Das in Krisengebieten tätige humanitäre Personal der Vereinten Nationen und deren Partnerorganisationen sind häufig grossen Sicherheitsrisiken ausgesetzt. Auch die mentale Gesundheit wird durch lange und wiederkehrende Einsätze gefährdet. Aus diesem Grund hat die UNO eine Strategie mit dem Titel "Saving Lives Together" ausgearbeitet, durch die unter anderem die Zusammenarbeit der UNO mit Nichtregierungsorganisationen vor Ort im Sicherheitsbereich verstärkt werden soll. Die Projektmitarbeiter werden ausgewählte Missionen (vorerst Afghanistan, Demokratische Republik Kongo, Sudan und Sri Lanka) besuchen und dort beim Aufbau von Kontakten zwischen den verschiedenen Organisationen und der verstärkten Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen behilflich sein. Zentral ist dabei die Identifizierung von minimalen Sicherheitsstandards und gemeinsamen sicherheitsrelevanten Bedürfnissen. In Ergänzung zu den Projektreisen organisieren die Verantwortlichen einen zweitätigen Workshop in Genf, um zentrale Entscheidungsträger innerhalb der UNO- und NGO-Landschaft für die Initiative "Saving Lives Together" zu sensibilisieren und praktische Handlungsanleitungen für deren Umsetzung auszuarbeiten. Der Schutz und die Sicherheit von humanitärem (UNO-) Personal bei Feldeinsätzen wird von Liechtenstein seit längerem stark gefördert. So wurde das Zusatzprotokoll zur UNO-Konvention über die Sicherheit des UNO-Personals unter dem Vorsitz des liechtensteinischen Botschafters bei den Vereinten Nationen in New York, Christian Wenaweser, ausgehandelt. Liechtenstein hat dieses Zusatzprotokoll im Mai 2007 ratifiziert. Mit einem finanziellen Beitrag an dieses Projekt unterstützt Liechtenstein die Umsetzung der festgelegten Standards. Kontakt: Amt für Auswärtige Angelegenheiten Andrea Hoch Telefon +423 236 60 58

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