Fürstentum Liechtenstein

pafl: Nummerierungsplan abgeändert

      (ots) - Vaduz, 5. Juni (pafl) - Die Regierung hat die Abänderung
des Liechtensteinischen Nummerierungsplans genehmigt. Sie hat die
Tarifobergrenze für Terminierungsentgelte auf 35 Rappen pro Minute
festgelegt. Dies gilt bei persönlichen Nummern, bei nationalen
Mobilfunkdiensten sowie bei internationalen Mobildiensten.

    Mit der Einführung dieser Tarifobergrenzen sollen die unterschiedlichen Tarife in den Rufnummergassen 6 und 7 vereinheitlicht werden. In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass überhöhte Preise in den Rufnummerngassen 6 und 7 zur Anwendung kamen. Dies führte zu teilweiser Abschaltungen der Landeskennziffer +423 durch ausländische Netzbetreiber. Mit der Festlegung von Tarifobergrenzen werden die Probleme des Missbrauchs von überhöhten Tarifen und die damit entstandenen Erreichbarkeitsprobleme der Landeskennziffer +423 weitgehend behoben. Die Regierung folgt damit auch einer Empfehlung der von ihr eingesetzten Task Force.

    Die Tarifobergrenzen in den betroffenen Rufnummernbereichen werden in einem vom Amt für Kommunikation vorgeschlagenen Gleitpfad in den kommenden Jahren auf das europäische Mittelmass laufend angepasst werden.

Pressekontakt:
Ressort Verkehr und Kommunikation
Markus Biedermann
Mitarbeiter der Regierung
Tel.:  +423/236 60 21



Weitere Meldungen: Fürstentum Liechtenstein

Das könnte Sie auch interessieren: