Fürstentum Liechtenstein

pafl: Weitere Feinstaubmessungen in Schaanwald

      (ots) - Vaduz, 23. Mai (pafl) - Um genauere Daten über die
längerfristige Feinstaubbelastung an der  Feldkircherstrassen in
Schaanwald zu gewinnen, hat die Regierung beschlossen, die Messungen
bis Ende 2007 weiterzuführen.  Diese erlauben, auch im Hinblick auf
zukünftige Entwicklungen gesicherte Rückschlüsse auf die Veränderung
der Immissionsbelastung zu ziehen.

    Lungengängiger Staub (Feinstaub oder auch PM10 = particulate matter, Durchmesser kleiner 10 Mikrometer) ist sehr gesundheitsschädlich. Die Überschreitungen der Immissionsgrenzwerte für Feinstaub bilden eines der grössten aktuellen Probleme der Luftreinhaltungspolitik. Hauptverursacher von Feinstaub sind der Verkehr sowie Feuerungen. Zudem tragen die Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft indirekt zur Feinstaubbildung bei. Die Ostschweizer Kantone messen Feinstaub im Rahmen von Ostluft an verschiedenen Messstationen, so auch an der fixen Messstation Vaduz, Austrasse.

    Im Mai 2005 beschloss die Regierung, mit einer mobilen Messstation zusätzliche Messungen an voraussichtlich stark belasteten Standorten durchzuführen. Gemäss dem vom Amt für Umweltschutz erarbeiteten Konzept wurden während je vier Monaten an den drei Standorten Eschen, Essanestrasse, Schaan, Lindenkreuzung, und Vaduz, Äulestrasse, Messungen durchgeführt. Die Kampagne endete Mitte Juni 2006. Die Regierung beschloss daraufhin, die Messungen mit der mobilen Messstation sowie die Datenauswertung bis Juni 2007 weiterzuführen. Während vier Monaten wurden an der Kreuzung Landstrasse-Poststrasse in Ruggell Messungen durchgeführt. Seit Ende September 2006 befindet sich die Messstation an der Feldkircherstrasse in Schaanwald.

    Die bisherigen Messungen an den verschiedenen Standorten ergaben wichtige Informationen zu den Immissionsbelastungen und haben sich sehr bewährt. Insbesondere waren die Messdaten in Schaan während der lang andauernden Inversionslage im Winter 2005/2006 eminent wichtig im Vergleich mit den Belastungen an anderen Orten und zur Informationsvermittlung.

Pressekontakt:
Amt für Umweltschutz
Helmut Kindle
Tel.:  +423/236 61 97



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