Fürstentum Liechtenstein

pafl: Projekt zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Ausbeutung in Montenegro

      (ots) - Vaduz, 16. Mai (pafl) - Die Regierung hat beschlossen,
die Durchführung eines OSZE-Projekts in Montenegro mit 10'000 Euro zu
unterstützen. Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Prävention
von Menschenhandel und von sexueller Ausbeutung von Kindern in
Montenegro zu leisten und insbesondere die aufstrebende
montenegrinische Tourismus-Industrie für diesen Problembereich zu
sensibilisieren.

    Montenegro kann sowohl als Herkunfts- und Transitland als auch als Destinationsland für Menschenhandel bezeichnet werden. Wie in anderen Ländern bringt die Entwicklung der Tourismus-Branche die Gefahr, dass auch der Sextourismus zunimmt. Kinder und Jugendliche, und dabei insbesondere Mädchen, sind besonders gefährdet, Opfer von sexueller Ausbeutung zu werden. Bereits vor einigen Jahren hat die montenegrinische Regierung eine umfassende Strategie zur Bekämpfung des Menschenhandels verabschiedet. Im Jahr 2005 wurde zudem ein Verhaltenskodex für den Schutz von Minderjährigen vor Ausbeutung im Tourismus lanciert. Mit dem Beitrag von 10'000 Euro an das OSZE-Projekt unterstützt Liechtenstein die Bemühungen der montenegrinischen Regierung zur Umsetzung der beschlossenen Massnahmen in den genannten Bereichen und leistet somit einen Beitrag zum Schutz der Menschenrechte in Montenegro.

Pressekontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Christine Lingg
Tel.:  +423/236 60 65



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