Fürstentum Liechtenstein

pafl: Interpellation zur ambulanten Seniorenarbeit beantwortet

(ots) - Vaduz, 27. März (pafl) - Die Regierung hat die Interpellation zur ambulanten Seniorenarbeit beantwortet und an den Landtag weitergeleitet. Im Bericht der Regierung werden neben der Beantwortung der einzelnen Fragen, die Ausgangslage der Seniorenbetreuung sowie inhaltliche und strukturelle Eckpfeiler einer zukünftigen Seniorenbetreuung dargelegt. Die Regierung hat diese Grundsätze der Alterspolitik an der Sitzung vom 27. November 2007 genehmigt. Drei-Säulen-Prinzip der zukünftigen Seniorenbetreuung Für eine umfassende Seniorenbetreuung ist inskünftig eine ganzheitliche Sicht von grosser Bedeutung. Dabei zu beachten, dass präventive Massnahmen, ambulante und stationäre Angebote wie kommunizierende Gefässe wirken. Wenn präventive Massnahmen fehlen oder nicht in Anspruch genommen werden, tritt früher Bedürftigkeit ein. Wenn im ambulanten Bereich die Angebote nicht ausreichen, um die Nachfrage zu erfüllen, kommt die Arbeit letztlich auf die Heime zu. Aus diesem Grund müssen die präventiven und die ambulanten Angebote das gleiche Gewicht erhalten, wie die stationären Angebote. Steuerung durch das Land Das Land wird inskünftig eine Steuerungsfunktion im Bereich der Alterspolitik übernehmen. Hierfür sind jedoch die erforderlichen Strukturen zu schaffen, wofür insbesondere die folgenden Schritte erforderlich sind: - Der Aufbau der notwendigen Zielsetzungs-, Planungs- und Entscheidungsprozesse auf Landesebene; - Die Schaffung eines Seniorenbeirates, in dem alle Organisationen vertreten sind, die präventive Leistungen, ambulante und stationäre Betreuung anbieten; - Die Erhöhung des Stimmenanteils des Landes im Stiftungsrat der LAK auf 50 %; - Die gleich starke Gewichtung der Bereiche präventiv, ambulant und stationär; - Die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für die Koordination und Beratung im Bereich der Seniorenbetreuung. Das Ressort Soziales wurde von der Regierung beauftragt, die erforderlichen Schritte für die Umsetzung der Massnahmen festzulegen und die damit verbundenen finanziellen Konsequenzen aufzuzeigen. Pressekontakt: Ressort Soziales Cornelia Marxer Tel.: +423/236 61 79 cornelia.marxer@mr.llv.li

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