Fürstentum Liechtenstein

pafl: Verkehrsmodell Liechtenstein aktualisiert

      (ots) - Der Verkehr hat in den letzen fünf Jahren um über 18% zugenommen

    Vaduz, 18. August (pafl) - Das "Verkehrsmodell Liechtenstein" steht seit dem Jahr 1999 als ein wichtiges Instrument für verkehrsplanerische Fragestellungen zur Verfügung. Mit der neusten Aktualisierung des "Verkehrsmodells Liechtenstein" auf das Jahr 2005 wurde auch erstmals eine Prognose für das Jahr 2010 erstellt. Das Verkehrsmodell zeigt, dass mit der Bevölkerung und den Arbeitsplätzen auch der Verkehr stark zunimmt, wobei die Verteilung auf die einzelnen Strassenabschnitte unterschiedlich ist. Die grössten Wachstumsraten sind dabei im grenzüberschreitenden Verkehr zu verzeichnen.

    Im Verkehrsmodell Liechtenstein sind das heutige Verkehrsnetz des Individualverkehrs und verschiedene Netze des öffentlichen Nahverkehrs abgebildet. Das Verkehrsmodell ist dabei so ausgelegt, dass Veränderungen im Verkehrsnetz in und um Liechtenstein gerechnet und simuliert werden können. Als Basis für die Berechung der Verkehrsentwicklung dienen dabei sowohl die Auswertungen der Dauerzählstellen als auch die Entwicklung von Einwohnern und Arbeitsplätzen in Liechtenstein.

Verkehrsentwicklung

    Das Verkehrsmodell zeigt, dass der Binnenverkehr von 1999 bis 2005 um 7.7% zugenommen hat. Wesentlich stärker hat im gleichen Zeitraum der Ziel-/Quellverkehr von/nach der Schweiz mit 28.2% respektive von/nach Österreich mit sogar 38.2% zugenommen. Der Transitverkehr ist mit 4.8% gewachsen. Die stärksten Verkehrsbelastungen sind für das Jahr 2005 auf der Rheinbrücke in Vaduz mit 18'400 Fahrzeugen pro Tag (1999: 9'700), auf der Landstrasse beim Mühleholz Vaduz mit 16'000 Fahrzeugen pro Tag (1999: 14'200) und auf der Rheinbrücke Bendern mit 15'300 Fahrzeugen pro Tag (1999: 15'000) zu verzeichnen.

Prognose

    Die Prognose für 2010 zeigt, ausgehend von einem weiteren Wachstum der Bevölkerung von 8% und einem Wachstum der Arbeitsplätze von 14%, eine Verkehrszunahme von 10.1%. Die grössten Zuwächse sind weiterhin im grenzüberschreitenden Ziel-/Quellverkehr zu verzeichnen.

Entscheidungsgrundlage

    Die jetzt vorliegende Aktualisierung des Verkehrsmodells sowie die Prognose für das Jahr 2010 stellen eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Weiterentwicklung des liechtensteinischen Verkehrssystems dar. Engpässe können erkannt werden und mögliche Veränderungen im Verkehrssystem können auf ihre Verkehrswirksamkeit hin abgeschätzt werden.

    Eine Zusammenfassung des Ergebnisse der Aktualisierung des Verkehrsmodells kann beim Ressort Verkehr und Kommunikation bestellt werden.

Kontakt:
Markus Biedermann
Ressort Verkehr und Kommunikation
+423 236 60 21




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