Fürstentum Liechtenstein

pafl: Liechtenstein unterstützt Projekte zur Eindämmung von HIV/Aids

(ots) - Vaduz, 14. September (pafl) - Die Regierung hat beschlossen, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) 100'000 Dollar für die HIV/Aids-Prävention unter jugendlichen Drogenabhängigen in Albanien zur Verfügung zu stellen. Zusätzlich wird mit 50'000 Dollar der Globale Fonds gegen HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose unterstützt. Die HIV/Aids-Prävention und -bekämpfung ist seit Jahren ein fester Bestandteil der liechtensteinischen Internationalen Humanitären Zusammenarbeit. Neben der kontinuierlichen Finanzierung diverser Aids-Projekte durch den Liechtensteinischen Entwicklungsdienst unterstützt die Regierung auch seit mehreren Jahren das UNO-Programm gegen Aids (UNAIDS) und den Globalen Fonds gegen HIV/Aids, Malaria und Tuberkulose. UNICEF unterhält ebenfalls eine Reihe von Aufklärungs-, Erziehungs- und Hilfsprogrammen, welche sich an jugendliche Drogenabhängige richten und darauf abzielen, deren Risiko für eine HIV-Infektion zu mindern. Gerade in Südosteuropa und in manchen Staaten der ehemaligen Sowjetunion haben gesellschaftliche Umwälzungen, oftmals verbunden mit bewaffneten Konflikten, und die leichte Verfügbarkeit von Drogen zu einer sprunghaften Zunahme jugendlicher Drogenabhängiger geführt. Parallel dazu hat sich die Rate registrierter HIV-Infektionen innerhalb weniger Jahre verhundertfacht. Während die Zunahme ursprünglich unter Drogenabhängigen am grössten war, gibt es mittlerweile frühe Anzeichen für eine Verbreitung unter der gesamten Bevölkerung. Die HIV/Aids-Prävention von UNICEF in Albanien wird in Zusammenarbeit mit dem nationalen albanischen Aids-Programm durchgeführt und zielt darauf ab, den Zugang von jugendlichen Drogenabhängigen zu Beratung und Information zu verbessern und deren Bewusstsein für riskantes Verhalten zu erhöhen. Kontakt: Amt für Auswärtige Angelegenheiten Andrea Hoch Telefon +423 236 60 58

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