Fürstentum Liechtenstein

pafl: Liechtenstein unterstützt die Vereinten Nationen bei der Bekämpfung von Geldwäscherei

      (ots) - Vaduz, 22. Dezember (pafl) - Die Regierung hat in ihrer
Sitzung vom 21. Dezember 2004 beschlossen, das UNO-Programm zur
Bekämpfung von Geldwäsche (GPML) mit USD 25'000.- zu unterstützen.
Ziel der Aktivitäten der Vereinten Nationen zur Bekämpfung von
Geldwäsche ist es, die Umsetzung von internationalen Standards in
Gesetzgebung und Kontrollorganen weltweit zu fördern.

    Dazu gehört die Erarbeitung und Überprüfung von Gesetzesvorlagen, die Beratung beim Aufbau von FIUs und die Organisation von Weiterbildungsseminaren für Vertreter aus Justiz, Polizei und Finanzaufsicht. Ebenfalls von Bedeutung ist die Datenbank IMOLIN (International Money Laundering Information Networks), welche Praktikern Zugang zur Analyse einer grossen Zahl nationaler Gesetzgebungen und Vorschriften bietet und damit als Mittel zur Verbreitung von „best practices“ dient. Bei ihren Aktivitäten arbeiten die Vereinten Nationen eng mit anderen internationalen Foren (FATF, IMF, Egmont Group, Moneyval u.a.) zusammen. Wie andere UNO-Programme für die technische Zusammenarbeit wird auch das GPML grösstenteils über freiwillige Beiträge finanziert. Angesichts der Bedeutung einer weltweiten Stärkung internationaler Standards bei der Bekämpfung von Geldwäsche, was auch für Liechtenstein als Finanzplatz ein besonderes Anliegen ist, unterstützt Liechtenstein das GPML regelmässig seit dem Jahr 2001.

Kontakt:
Amt für Auswärtige Angelegenheiten
Patrick Ritter
Tel.:  +423/236 60 63



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